1980 publizierten die damaligen Bundesämter für Raumplanung, für Landwirtschaft und für
Forstwesen eine Bodeneignungskarte der Schweiz im Massstab 1:200'000. Einige Jahre später wurde diese Karte am Geographischen Institut der Universität Bern zur Verwendung in verschiedenen Arbeiten digitalisiert
In der Bodeneignungskarte ist jede Kartierungseinheit mit einem Code aus einem Grossbuchstaben und einer Zahl versehen. Die Buchstaben stehen für 25 verschiedene physiographische Einheiten. Die Zahlen geben verschiedene Formelemente der Landschaften wieder, geordnet nach Muttergestein, Hanglage und Hangneigung. Jede Kartierungseinheit entspricht zudem einem oder mehreren Bodentypen. Die insgesamt 144 Kartierungseinheiten sind in der Karte nach dem Gesichtspunkt der Bodeneignung in 18 unterschiedlich eingefärbten Gruppen zusammengefasst. Für diese Klassierung wurden in erster Linie landwirtschaftliche Kriterien verwendet.
Der Geodatensatz kann im ESRI-Format ArcView Shape heruntergeladen werden. Dabei sind die allgemeinen rechtlichen Grundlagen des Bunden zu beachten. Die heruntergeladenen Geodaten und Informationen können unter Angabe der Quelle „Bundesamt für Statistik (BFS) GEOSTAT“ verwendet werden.