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Begriff | Erklärung |
Abgang, ab Rampe | Preisangabe über den Lieferort. Abgang Verarbeiter heisst z.B. Preis der Ware ab Abgangsrampe des Verarbeiters. |
Aktionen | Massnahmen meist in Form von Preisreduktionen, um die Umsatzmenge zu steigern und/oder die Konsumenten zum Einkauf in den Laden zu bewegen. |
| Ausser-Haus-Konsum | Als Ausser-Haus-Konsum werden alle Lebensmittel bezeichnet, die ausserhalb der eigenen Wohnung - etwa in Restaurants, Imbissecken, Kiosken oder Bars - gegessen oder getrunken werden. Zum Ausser-Haus-Konsum gehören allerdings auch Mahlzeiten, die fertig zubereitet gekauft und mit nach Hause genommen werden. |
Bankfleisch | Frischfleisch, welches dem Endverbraucher zum Kauf und Verzehr angeboten wird. |
Bankvieh | Muni, Rinder, Ochsen und Kälber, die zur Schlachtung bestimmt sind. |
Bio | „Mindestens" nach Bio-Verordnung Bund (SR 910.18) gekennzeichnet und produziert. |
Branchenorganisation | Selbsthilfeorganisation mehrerer Teilnehmer eines Marktes ( z.B. Produktion, Verarbeitung, Handel, evtl. Konsumenten), die Qualitäts- und Absatzförderung ihrer Produkte zum Ziel hat. |
| Brotähnliche Gebäcke | z.B. Zwieback, Knäckebrot, Toast/Biscottes, Schwedenbrötchen |
Bruttomarge | Vereinfacht ausgedrückt die Differenz zwischen Produzenten-preis und dem zugehörigen Konsumentenpreis. Zeitverschie-bungen infolge Bearbeitung/Lagerungen, etc. sind berück-sichtigt. Deckt die Kosten der Verarbeiter und des Handels (Löhne, Transporte, Lagerhaltung, Gebäudemiete, Maschinen-kosten, Abgaben, Werbung, Verluste, Kursschwankungen etc.) und enthält auch Gewinnanteile (weitere Erklärungen in den Marktberichten). Die Marktspanne zeigt die Preisweitergabe vom Produzentenpreis zum Konsumentenpreis auf. |
| Cervelas | Traditionelle, geräucherte Schweizer Brühwurst aus Rindfleisch, Wurstspeck und Schwarte, abgefüllt in einen Rinderdünndarm. Die branchenübliche Schreibweise ist „Cervelas" (Synonyme: Cervelat, Servelat, Zervelat, Stumpen, Klöpfer etc.). |
| Dauerbackwaren | Der Begriff Dauerbackwaren umfasst die Biskuits, Zwieback, Knäckebrot und sämtliche Apérogebäcke in allen Sorten und Formen. Dauerbackwaren sind mindestens einen Monat haltbar. Sie unterscheiden sich von Brot und Kleingebäck nicht nur durch die längere Haltbarkeit, sondern vor allem durch ihre Zusammensetzung und Herstellung. |
Discounter | z.B. Denner (Migros), Aldi, Lidl |
Einstandspreis | Preis beim Ankauf der Ware, inklusive Transportkosten. |
franko (fko), frei | Preisangabe über den Lieferort, fko Verarbeiter heisst z.B., Preis der Ware geliefert an die Rampe des Verarbeiters. |
Grossverteiler | z.B. Coop, Migros, Denner etc. |
| Hausverpflegung | Als Hausverpflegung gelten alle Lebensmittel, welche im Lebensmittelgeschäft gekauft, über eine Kasse erfasst und anschliessend in der eigenen Wohnung konsumiert werden. |
Importvorteile | Einnahmen der Fleischverarbeiter aus zugeteilten Importkontingenten. |
Industriemilch | Milch, die nicht zu Käse verarbeitet wird (bestimmt für die Produktion von Konsummilch, Butter, Konsumrahm, Joghurt usw.). |
Konsumentenpreis FBMB | Regalpreise im Laden. Durchschnittlicher Konsumentenpreis wird abhängig vom Mengenumsatz der Verteiler (Coop, Migros, Manor, etc....) und Regionen gerechnet (Gewichtung). |
Konsummilch | Aufbereitete Milch, die für den menschlichen Verzehr bestimmt ist (z. B.: pasteurisierte Milch, UHT-Milch usw.). |
Lebensmittelkette | Lebensmittel durchlaufen eine ganze Reihe von Stationen, wie Bauer, Lagerhalter, Verarbeiter und Handel, bis sie dem Konsumenten angeboten werden (Lebensmittelkette). |
LG (Fleisch) | Lebendgewicht |
LwG | Landwirtschaftsgesetz |
Mengengewichtet | Preise eines Produktes werden mit der damit verbundenen Menge multipliziert. Die Summe dieser Produkte wird durch die Gesamtmenge dividiert (gewichtetes Mittel). |
Milchnebenprodukt | Nebenprodukt, das bei der Milchverarbeitung zusätzlich zum Hauptprodukt anfällt und für den Verarbeiter ein Zusatzeinkommen generiert (Molke, Rahm, Fett usw.). |
Molkereimilchpreisindex | Der Molkereimilchpreisindex ist eine vergangenheitsbezogene Grösse und bildet die Entwicklung der Preise von Molkereimilchprodukten für den Detailhandel und die Industrie sowie der Produzentenpreis für Milch in den umliegenden Ländern ab. |
MWST | Mehrwertsteuer, eine Steuer, die dem Warenpreis hinzugerechnet wird. |
Produzentenpreis | Preis für die Rohware (Weitere Erklärungen über allfällige Zu- oder Abschläge und den Lieferort in den Marktberichten). |
Richtpreis | Nicht verbindlicher Preis, der z.B. von einer Branchenorganisation ausgehandelt wurde, um die Grössenordnung kurz- und mittelfristig zu erwartender Preise abzubilden. Richtpreise müssen vom Niveau her nicht den effektiv realisierten Werten entsprechen. Veränderungen hingegen geben Signale an die gesamte Wertschöpfungskette. |
Rohertrag (Fleisch) | Frischfleisch und Schlachtnebenprodukte zu Detailhandelspreisen + Verarbeitungsfleisch zu Grosshandelspreisen |
Schlachtnebenprodukte | Teile vom Schlachttier, die nicht zum Schlachtkörper zählen, aber trotzdem einen Zusatzerlös für den Metzger einbringen (Fell, Leber, Herz, Zwerchfell, Nieren, Zunge, Kopffleisch, Blut). |
SG | Schlachtgewicht (Schlachtkörper ohne Kopf und Innereien) |
Standard-Schlachtgewicht beim Lammfleisch | Mix aus inländischen Schlachtkörpern und importierten Fleischstücken. |
Umsatz | Mass für die Marktbedeutung eines Produktes (Menge x Preis). |
Verkäsungszulage | Stützungszahlungen an die Produzenten für Milch, die in die Käseproduktion geht. |
Volatilität | Preisschwankungen; Produktpreise, die stark und häufig ändern sind volatil. |
Warenkorb Frischprodukte | Der Warenkorb Frischprodukte beinhaltet 46 Nahrungsmittel, die aufgrund ihres mengenmässig hohen Stellenwertes am Markt ausgewählt und in einem Warenkorb zusammengefasst sind. |
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