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Bio-Fleischmarkt ist vom konventionellen Markt entkoppelt

Bern, 11. April 2016: Das Jahr 2015 war für Vermarkter von Schweizer Bio-Fleisch und Bio-Eiern erfolgreich.


Bei Rind-, Schweine- und Pouletfleisch haben die Absatzmengen im Detailhandel gegenüber 2014 zugenommen. Bei den Eiern stieg der beobachtete Angebotsanteil ebenfalls von 17,5 % auf rund 19 %.

Die Bio-Preise im Detailhandel haben sich aber unterschiedlich entwickelt. Edelstücke vom Rind und Kalb wurden teurer abgesetzt als noch im Jahr 2014. Damit folgten diese Preise der Entwicklung der Produzentenpreise im Bio-Markt, entsprechend der Entwicklung im konventionellen und Label-Markt (siehe dazu Marktbericht Fleisch Januar 2016). Diese Analogien wurden aber nicht bei allen Tiergattungen festgestellt. Im Gegensatz zur Preisentwicklung von Schweinefleisch (konventionell + Label) blieb der Bio-Schweinefleischkanal von den Auswirkungen des Schweinezyklus' verschont. Zwar wurden Edelstücke vom Bio-Schwein ebenfalls günstiger (-3,5 % für Schweinsnierstück) angeboten. Günstigere Frischfleischstücke sowie Bio-Wienerli wurden hingegen teurer verkauft als noch im Jahr 2014. Der durchschnittliche Preis für Schweizer Bio-Pouletbrust stieg ebenfalls um rund 0,9 %. Laut Bio Suisse haben diese Entwicklungen verschiedene Gründe. Beim Poulet wurde teilweise bereits teureres europäisches Soja eingesetzt. Ausserdem liess ein höherer Anteil an inländischem Futtergetreide die Preise anfangs 2015 steigen.

Beim Schwein sind die Produzentenpreise zudem aufgrund des knappen Bio-Angebots in der Produktion gestiegen. Dies wirkte sich in erster Linie bei nicht-Edelstücken und verarbeiteten Fleischprodukten im Detailhandel aus. Hier ist die Nachfrage des Bio-Konsumenten tendenziell grösser als bei hochpreisigen Edelstücken vom Schwein.

Bio-Eier wurden für den Konsumenten leicht günstiger. Dies hat in erster Linie mit der Angebotsstruktur zu tun. So wurden im vergangenen Jahr mehr 10er-Packungen Bio-Eier angeboten als noch 2014, was sich auf die durchschnittlichen Stückpreise ausgewirkt hat. Zudem sind Eier im 4er-Pack im Schnitt günstiger geworden.



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17.03.2016 | 90 kb | PDF


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