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Spezialbrote sind die meistverkauften Bio-Brote im Detailhandel

Bern, 28. August 2014: Im Detailhandel wurden 2013 20‘618 Tonnen Bio-Brote  verkauft. Der Anteil der Bio-Brote an der gesamten verkauften Brotmenge betrug 13.9 Prozent. Er ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Gemäss den Daten von Nielsen Schweiz hat im Jahr 2013 ein Haushalt im Durchschnitt 4.3 Kilogramm Bio-Brote pro Jahr im Detailhandel gekauft. In den Vorjahren betrugen die Menge noch 4.6 (2011), beziehungsweise 4.4 Kilogramm pro Jahr (2012).

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Brot, Bio, Verkaufsmenge im Detailhandel und Anteil Bio, t 2011-2013 Vergrössern

Die Karotten sind meistverkauftes und die Tomaten umsatzstärkstes Bio-Gemüse im Detailhandel

Bern, 31. Juli 2014: Im Jahr 2013 waren die Karotten mengenmässig das mit Abstand meistverkaufte Bio-Gemüse im Schweizer Detailhandel (ohne Industrieware, Gastronomieware und Direktverkäufe). Insgesamt wurden 2013 7151 t Karotten verkauft. Die Tomaten (3854 t) sind mengenmässig das zweit beliebteste Bio-Gemüse im Detailhandel, gefolgt von den Gurken (1917 t).

Das umsatzstärkste Bio-Gemüse sind dagegen die Tomaten. Im Jahr 2013 wurden im Schweizer Detailhandel für 27.83 Mio. CHF Bio-Tomaten verkauft. Auf dem zweiten Platz folgen die Karotten mit 26.46 Mio. CHF und auf dem dritten Platz der Nüsslisalat mit 15.46 Mio. CHF.

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Gemüse, frisch bio, Verkaufsmengen im Schweizer Detailhandel, inländisch und importiert, t, 2013 Vergrössern

Steigende Marktanteile von Bio-Brot im Detailhandel

Bern, 3. Juli 2014: Bei 13,2 Prozent der Brote, die im Jahr 2013 im Detailhandel verkauft wurden, handelte es sich um Bio-Brote. Der Anteil der Bio-Brote am gesamten Brotumsatz betrug sogar 17.5 Prozent. Der Bio-Brotmarkt wuchs in den letzten zwei Jahren sowohl mengen- als auch wertmässig um rund 4 Prozent, während der Nicht-Bio-Brotmarkt um etwa 2,5 Prozent schrumpfte.

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Der Bio-Zuschlag steigt entlang der Wertschöpfungskette

Bern, 26. Mai 2014: Die Abbildung zeigt die Wertschöpfungskette und die Vielfalt von möglichen Absatzkanälen der Speisekartoffel in der Schweiz. Bemerkenswert ist, dass der Bio-Zuschlag, d.h. der Preisunterschied zwischen konventionell und biologisch produzierten Kartoffeln entlang der Wertschöpfungskette zunimmt. Mögliche Gründe hierfür sind beispielsweise Auswirkungen der Marktkonzentration, unterschiedliche Zahlungsbereitschaften der jeweiligen Nachfragegruppen oder auch unterschiedlich hohe Verarbeitungskosten in den Stufen.

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Produzentenpreise 2013: geringere Spanne zwischen Bio-Milch und konventioneller Milch

Bern, 1. Mai 2014: Zwischen 2012 und 2013 sinkt die Preisdifferenz zwischen der Bio-Rohmilch und der konventionellen Rohmilch sowohl in der Schweiz (von 30,4% bzw. 18.07 Fr./100 kg auf 20,6% bzw. 13.22 Fr./100 kg) als auch in Deutschland (von 31% bzw. 10 €/100 kg auf 20,9% bzw. 7.90 €/100 kg). Betrachtet man einen längeren Zeitraum (2005 bis 2013), dann zeigt sich, dass die Milchpreise (Bio und konventionell) in der Schweiz insgesamt zurückgehen, in Deutschland hingegen tendenziell steigen.

Zwischen Januar und Februar 2014 geht der Preis für Bio-Milch in der Schweiz etwas zurück (-0.55 Fr./100 kg auf 76.78 Fr./100 kg), während er in Deutschland ein Plus verzeichnet (+0.20 €/100 kg auf 49.70 €/100 kg). Im Februar 2014 erhöht sich die Preisdifferenz zwischen der Bio-Milch und der konventionellen Milch in Deutschland also auf 22,4% bzw. 9.10 €/100 kg, wohingegen sie in der Schweiz leicht zurückgeht auf 12,4% bzw. 8.46 Fr./100 kg.

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Hoher Bio-Zuschlag bei Zwiebeln

Bern, 27. März 2014: Für die gängigen Gemüse zahlt der Konsument im Laden meist zwischen 55% und 70% mehr für Bio-Produkte als für konventionell angebaute Produkte. Die prozentualen Preiszuschläge für Bio-Produkte variieren jedoch stark von Gemüse zu Gemüse und widerspiegeln unter anderem den Mehraufwand und das Risiko im Bio-Anbau sowie die Angebots- und Nachfragesituation.

Ein ausserordentlich hoher Bio-Zuschlag ist bei Zwiebeln zu verzeichnen. Bio-Zwiebeln kosteten im Schweizer Detailhandel in den Jahren 2010-2013 durchschnittlich 131% mehr als konventionell angebaute Zwiebeln. Gründe für diesen ausserordentlich hohen Bio-Zuschlag sind insbesondere die schwierige Beschaffung sowie die anspruchsvolle Lagerung von Bio-Zwiebeln im Vergleich zu konventionellen Zwiebeln. Ungünstige Witterungsbedingungen im Frühjahr, wie dies im Jahr 2013 der Fall war, setzen biologisch angebauten Zwiebeln zudem stärker zu und verknappen das Angebot, was sich wiederum auf den Preis niederschlägt. Aufgrund der langen Wachstumsdauer sind Zwiebeln im Vergleich zu anderen Gemüsen allgemein einem hohen Wetterrisiko ausgesetzt.

Dagegen betrug der Bio-Zuschlag bei Nüsslisalat nur 26%. Der geringe prozentuale Preisunterschied kann damit begründet werden, dass der Salat auch im konventionellen Anbau kaum gespritzt und vor allem im Gewächshaus angepflanzt wird. Er ist deshalb auch weniger witterungsabhängig. Zudem sind sowohl der Bio- als auch der konventionell angebaute Nüsslisalat sehr personalintensiv, so dass sich die Produktionskosten anders als bei den andern Gemüsen nicht gross unterscheiden.

Detailhandespreis und Preiszuschlag für Bio im DetailhandelNeues Fenster
Detailhandespreis und Preiszuschlag für Bio im Detailhandel Vergrössern

Preisdifferenz zwischen Bio- und Nicht-Bioprodukten ist 2013 etwas kleiner

Bern, 28. Februar 2014: 2013 kostet der Warenkorb der beobachteten Milchprodukte im Detailhandel im Schnitt Fr. 71.41 bei den Nicht- Bioprodukten und Fr. 95.66 bei den Bioprodukten (+34 % resp. Fr. 24.25). Im 2012 lag der Preis des Warenkorbs noch 36,4 Prozent (+Fr. 25.89) höher. Hintergrund für den Rückgang der Preisspanne sind die tieferen Preise im Bio-Segment (-1,4 %) bei leicht höheren Preisen bei den Nicht-Bioprodukten (+0,3 %). Gegenüber der Referenzperiode 2008 bis 2012 verzeichnet der Warenkorb 2013 im Mittel ein Minus von 4,4 Prozent bzw. Fr. 4.39 bei den Bioprodukten und ein Minus von 0,7 Prozent bzw. Fr. 0.51 bei den Nicht-Bioprodukten.

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Bio-Milchpreis im Sommerhoch

3. Februar 2014. Im 1. Halbjahr 2013 bewegte sich der Produzentenpreis für Bio-Milch unter dem Vorjahresniveau. Im Sommer 2013 verzeichnete er dann aber einen starken Aufwärtstrend und kam deutlich über dem Stand des entsprechen-den Vorjahreszeitraums zu liegen (+4,5 Rp./kg im September 2013). Auch die Nachfrage (verarbeitete Mengen) war im Sommer 2013 etwas grösser als 2012.

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Steigende Fleischpreise in Österreich

10. Januar 2014. Griffen die österreichischen Konsumenten in den Jahren 2007 und 2008 zu Bio-Fleischprodukten, bezahlten sie für den Bio-Warenkorb (Zusammensetzung siehe unten) rund einen Viertel mehr als für denjenigen mit konventionellem Fleisch. Die Differenz zwischen Bio und konventionellen Produkten eines Warenkorbes erhöht sich 2009 auf 43% und erreicht 2011 53%; danach wird der Preisunterschied wieder kleiner. Ein Grund für den Sprung zwischen 2008 und 2009 ist laut österreichischer Branche unteranderem die Hausse der Futtermittelpreise 2008. Im Biobereich wurden die gestiegenen Produktionskosten auf die Konsumentenpreise überwälzt, bei den konventionellen Produkten war der Spielraum zu dieser Zeit noch nicht gegeben. In den ersten neun Monaten dieses Jahres kostet der Warenkorb für Bioprodukte 35.48 Euro; für konventionelle Produkte bezahlt man 10.80 Euro weniger, nämlich 24.68 Euro. Dies ist gegenüber 2007 ein Plus von 9.86 Euro bei Bio und von 4.32 Euro für den konventionellen Warenkorb. In der Schweiz beträgt die Differenz zwischen Bio und Nichtbio im November für Wienerli 13% und für Schweinsplätzli vom Stotzen 39% .

Warenkorb Fleisch und Wurstwaren in ÖsterreichNeues Fenster
Warenkorb Fleisch und Wurstwaren in Österreich Vergrössern

Bio Kartoffeln werden im Detailhandel immer teurer

22. November 2013. Die Konsumenten zahlen im Detailhandel immer mehr für Bio Speisekartoffeln. Während die Absatzmenge in den letzten drei Jahren stabil blieb, ist der Umsatz jährlich gestiegen. Der durchschnittliche Preis für Bio Kartoffeln ist somit jeweils pro Jahr gestiegen.

Die Einkaufsmenge pro Haushalt ohne Kinder hat sich im letzten Jahr nochmals leicht erhöht. Der Verbrauch der Haushalte mit Kindern ist dagegen tendenziell gesunken, womit beide Kategorien in etwa gleich hohe Konsummengen pro Haushalt aufweisen.

Im Vergleich dazu konsumierten Haushalte mit Kindern im letzten Jahr durchschnittlich 24.41kg konventionell produzierte Speisekartoffeln. Haushalte ohne Kinder haben rund 17.81kg gekauft.


Preisdifferenz zwischen Bio- und Nicht-Bio-Produkten wird kleiner

Oktober 2013. Im Detailhandel kostet der Warenkorb der Milchprodukte im Zeitraum Januar bis September 2013 im Durchschnitt Fr. 71.16 bei den Nicht-Bioprodukten bzw. Fr. 95.71 bei den Bioprodukten (+34,5 %). Im entsprechenden Vorjahreszeitraum lag der Preis beim Warenkorb der Bio-Milchprodukte um 36,3 % über jenem der Nicht-Bioprodukte. Die Preisspanne zwischen den Bio- und den Nicht-Bioprodukten fällt 2013 somit geringer aus. Grund dafür sind die tieferen Preise im Bio-Segment (-1,4 %) bei nahezu unveränderten Preisen bei den Nicht-Bioprodukten (-0,1 %). Gegenüber der Referenzperiode 2008 bis 2012 (Januar bis September) verzeichnet der Warenkorb 2013 im Durchschnitt ein Minus von 4,4 % bzw. Fr. 4.40 bei den Bioprodukten und 1,2 % bzw. Fr. 0.90 bei den Nicht-Bioprodukten.

Warenkorb Bio- und Nicht-Bio-MilchprodukteNeues Fenster
Warenkorb Bio- und Nicht-Bio-Milchprodukte Vergrössern

Steigende Produktion von Biorindfleisch

September 2013. Die gesamte Produktionsmenge von Natura-Beef-Bio, Bio Weide-Beef und Bio Suisse Banktieren ist von 2‘322 Tonnen Schlachtgewicht im 2005 auf 2‘746 Tonnen im 2012 angestiegen. Die Halbjahreszahlen deuten auch in diesem Jahr auf ein Wachstum der Gesamtmenge hin.

Die Produktion von Natura-Beef-Bio übertrifft 2006 die Marke von 1‘300 Tonnen Schlachtgewicht. Diese Menge wird in den vergangenen 6 Jahren gehalten. 2010 ist die Produktion mit 1‘437 Tonnen am höchsten. Die Halbjahreszahlen 2013 liegen 127 Stück über den Vorjahreswerten.

Bei der Produktion von Bio Weide-Beef ist 2006 eine Zunahme zu beobachten. Danach geht diese leicht zurück. In den letzten 3 Jahren stieg die Produktionsmenge aufgrund einer höheren Nachfrage dann deutlich an.

2005 liegt die Produktion von Bio Suisse Bankvieh bei 615 Tonnen Schlachtgewicht. Die Abnahme in den zwei darauf folgenden Jahren ist laut Branche auf den Ausbau von Natura-Beef-Bio und Bio Weide-Beef zurückzuführen. 2012 dürfte vor allem das Wachstum von Bio Weide-Beef für den erneuten Rückgang verantwortlich sein.

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Bio-Brotgetreideflächen: Weizen Nr. 1

August 2013. Biologisch kultiviertes Brotgetreide hat mit einer Fläche von 4‘485 ha einen Anteil von 5.3 Prozent an der gesamten Brotgetreidefläche der Schweiz.

Brotweizen ist mit 3‘284 ha das am häufigsten biologisch angebaute Brotgetreide. Es folgen Dinkel (879 ha), Roggen (277 ha), Emmer/-Einkorn (24 ha) und Hirse (21 ha).

Die Getreidearten haben sehr unterschiedliche Bioanteile an der jeweiligen Gesamtfläche. Während Weizen lediglich einen Bioanteil von 4.2 Prozent an der gesamten Weizenfläche hat, haben die übrigen kleinflächigen Getreidearten Bioanteile zwischen 15.7 und 69 Prozent.

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Biogemüseflächen Nr. 1 bei Bio-Spezialkulturen

Bern, 31. Juli 2013: Biogemüse wird auf einer Fläche von 1‘509 ha angebaut und ist die grösste Kultur unter den Spezialkulturen. Es hat einem Anteil von 16.9 Prozent an der gesamten Gemüsefläche der Schweiz. Andere biologisch angebaute Spezialkulturen ( Reben, Stein- und Kernobst, Beeren) setzen sich gegenüber den übrigen Produktionsmethoden weniger gut durch und weisen somit kleinere Anteile aus.

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Bern, 21. Juni 2013: Immer weniger landwirtschaftliche Betriebe bauen Kartoffeln an. In den letzten sechs Jahren ist sowohl  die Anzahl an „Nicht-Bio"-Betriebe um 7,3 % als auch die an Bio-Betriebe um 2,5 % gesunken, wobei im Biobereich seit 2010 eine eher stabile Phase zu beobachten ist.

Die Kartoffelanbaufläche der „Nicht-Bio"-Betriebe hat 2007 bis 2012 jährlich um 4,4 % abgenommen, während die durchschnittliche Fläche des Kartoffelbaus in dieser Periode pro Betrieb in der „Nicht-Bio"-Kategorie von 1,6 ha auf 2 ha angestiegen ist.

Die Anbaufläche der Bio-Kartoffeln veränderte sich in den letzten Jahren kaum. Jedoch ist die durchschnittliche Anbaufläche von Bio-Kartoffeln pro Betrieb um 0,1 ha gestiegen und liegt im Jahr 2012 bei 0.9 ha.

Kartoffelbau, Bio und Nicht-Bio, Schweiz<br /> Entwicklung der Kartoffelbetriebe under Kartoffelanbaufläche 2007-2012Neues Fenster
Kartoffelbau, Bio und Nicht-Bio, Schweiz<br /> Entwicklung der Kartoffelbetriebe under Kartoffelanbaufläche 2007-2012 Vergrössern

Detailhandel: deutlich mehr Biogemüse verkauft

Bern, 27. Mai 2013: Die Verkaufsmengen der verschiedenen Biogemüse im Detailhandel entwickelten sich unterschiedlich. Von den ausgewählten Gemüsen, welche zusammen 66 Prozent vom gesamten Biogemüse (frisch) im Detailhandel ausmachten, wies lediglich Randen ein negatives Wachstum auf. Tomaten, Mischsalat und Gurken verzeichneten ein besonders starkes durchschnittliches Jahreswachstum.

Es ist zu beachten, dass im Detailhandel immer noch rund zehnmal weniger Biogemüse umgesetzt wird als Nicht Biogemüse. Der Anteil von Biogemüse am gesamten Frischgemüseumsatz betrug im Jahr 2012 10,1 Prozent.

Anstieg des Konsumentenpreises für Bio-Milch im Jahr 2012

Bern, 25. April 2013: Im Jahr 2008, als die Rohstoffe knapp waren, erhöhten sich die Preise für Bio-Milch und konventionelle Milch. In den zwei Folgejahren gingen die Preise dann zurück. 2012 stieg der Detailhandelspreis für Bio-Konsummilch erneut (+4,6 Rp./l auf 1.77 Fr./l); der Konsumentenpreis für konventionelle Milch sank indessen (-2,2 Rp./kg auf 1.34 Fr./l). Im Berichtszeitraum verfolgten die Produzentenpreise für Bio-Milch und konventionelle Milch eine nahezu parallele Entwicklung; einzige Ausnahme bildete das Jahr 2012. Wie der Detailhandelspreis gab 2012 auch der Produzentenpreis für konventionelle Milch nach (-2,34 Rp./kg auf 59,53 Rp./kg), während er bei der Bio-Milch etwas anzog (+0,18 Rp./kg auf 77,7 Rp./kg).

Preisentwicklung Bio-Milch und konventionelle Milch (2007-2012)Neues Fenster
Preisentwicklung Bio-Milch und konventionelle Milch (2007-2012) Vergrössern

Landbevölkerung bevorzugt günstige Fleischsorten

Bern, 25.März 2013: Der durchschnittliche Haushalt auf dem Land konsumiert mehr Poulet-, Schweine- und Rindfleisch als die Leute aus der Stadt. Bei Kalb- und Lammfleisch haben die Städter die Nase vorn. Diese Beobachtung gilt auch für Fleisch aus nichtbiologischer Produktion. Die Landbevölkerung greift gegenüber der Stadt und den Agglomerationen eher zu den günstigen Fleischsorten.

Einkauf pro Haushalt im Detailhandel 2012 (kg/Jahr)Neues Fenster
Einkauf pro Haushalt im Detailhandel 2012 (kg/Jahr) Vergrössern

Produzentenpreis 2012: Bio-Milch etwas teurer, konventionelle Milch günstiger

Bern, 28. Februar 2013: 2012 wird für Bio-Milch mit 77,6 Rp./kg ein etwas höherer Produzentenpreis bezahlt als im Vorjahr (+0,23 %). Der Produzentenpreis für konventionelle Milch hingegen weist gegenüber 2011 mit 59,53 Rp./kg ein Minus aus (-3,78 %). Somit erhalten die Bio-Produzenten 2012 für ihre Milch im Durchschnitt 18 Rp./kg mehr (+30 %) als die konventionellen Milch-Bauern. Zwischen 2001 und 2012 wird sowohl bei der Bio-Milch als auch bei der konventionellen Milch ein rückläufiger Produzentenpreis beobachtet (-18 Rp./kg bzw. -19 Rp./kg). Bei beiden Produktionsmethoden zeigt sich ein aussergewöhnlicher Anstieg im Jahr 2008 (Rohstoffknappheit), gefolgt von einem Preissturz im Jahr 2009 (Milchkrise).

Entwicklung des Produzentenpreises für Milch (konventionell - Bio)Neues Fenster
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Steigende Marktdurchdringung der Bio-Kartoffeln im Schweizer Detailhandel

Bern, 25. November 2012: Die Marktdurchdringung (auch Haushaltspenetration genannt) gibt an, welcher Anteil der Schweizer Bevölkerung innerhalb eines Jahres mindestens einmal Bio-Kartoffeln im Detailhandel gekauft hat. In den letzten drei Jahren stieg die Marktdurchdringung um durchschnittlich 4% pro Jahr. Dabei hat im Jahr 2012 vor allem die jüngere Generation zugelegt. Nach wie vor ist die Haushaltspenetration bei älteren Personen im Bio-Kartoffel Markt am höchsten, welcher vermutlich auf eine stärkere Kaufkraft und höhere Zahlungsbereitschaft im Vergleich zu den Anderen zurückzuführen ist. Der konventionelle Kartoffelmarkt erreicht in diesem Jahr eine durchschnittliche Durchdringung von rund 92%, vergleichsweise zum Bio-Kartoffelmarkt mit rund 37%.

Marktdurchdringung der Bio-Kartoffeln im Schweizer DetailhandelNeues Fenster
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Konsumentenpreise für Fleisch in Österreich

Bern, 22. Oktober 2012

Konsumentenpreise Bio Österreich 2011 in Euro/kgNeues Fenster
Konsumentenpreise Bio Österreich 2011 in Euro/kg Vergrössern

Produzentenpreis für Bio-Milch: Aufwärtstrend im 2011

Bern, 18. September 2012: Nach sechs rückläufigen Jahren (2002 bis 2007) steigt der Produzentenpreis für Bio-Milch im von Rohstoffknappheit geprägten Jahr 2008 wieder an. 2009 setzt dann erneut eine Trendwende ein, wobei die Talsohle 2010 erreicht ist.

Produzentenpreis für Bio-MilchNeues Fenster
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Erste Augusthälfte: Preisrückgang vom Bio-Warenkorb Früchte und Gemüse

Bern, 30. August 2012: Im August sinkt der Preis für den Warenkorb Früchte und Gemüse Bio nachdem er seit März 2012 kontinuierlich angestiegen ist.

Entwicklung Total Warenkorb Gesamtschweiz im Vergleich zum Mittelwert 2008-2010Neues Fenster
Entwicklung Total Warenkorb Gesamtschweiz im Vergleich zum Mittelwert 2008-2010 Vergrössern

Bioeier im Detailhandel

Bern, 25. Juni 2012: Der Sortimentsanteil an Bio-Eiern ist im langjährigen Vergleich im Steigen begriffen.

Sortimentsanteil Bio-Eier im LadenNeues Fenster
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