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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 04.03.2015)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Rovral

Produktekategorie Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Saatbeizmittel
Fungizid
Bayer (Schweiz) AG
W-6220
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Iprodione
50 % WP Wasserdispergierbares Pulver


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Brombeere
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 3
B Erdbeere
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 4
B Himbeere
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 5
O Kernobst
Steinobst
Blüten- und Zweigdürre
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1.6 kg/ha
Anwendung: Während der Blüte.
6, 7
O Kirsche
Zwetschge
Monilia spp.
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1.6 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
6, 7
G Chicorée
Alternaria spp.
Konzentration: 0.1 - 0.15 %
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1
G Chicorée
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia-Fäule
Konzentration: 0.1 %
Anwendung: Behandlung der Wurzeln.
1
G Doldenblütler (Apiaceae)
Kohlarten
Liliengewächse (Liliaceae)
Alternaria spp.
Botrytis spp.
Anwendung: Trockenbeizung der Gemüsesamen.
G Endivien
Kopfsalat
Lattich
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia-Fäule
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Anwendung: Ab 4-6 Blatt-Stadium bis spätestens 14 Tage nach der Pflanzung.
1, 2
G gedeckte Kulturen: Gurken
gedeckte Kulturen: Tomaten
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 %
Wartefrist: 3 Tage
Anwendung: Ab Beginn der Blüte.
1, 7
G Karotten
Alternaria-Möhrenschwärze
Konzentration: 0.1 - 0.15 %
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 7
G Karotten
Alternaria-Möhrenschwärze
Konzentration: 0.1 - 0.15 %
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 7
G Kohlarten
Alternaria-Kohlschwärze
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 - 0.15 %
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 7
G Spargel
Blattschwärze der Spargel
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 kg/ha
1, 7
G Zwiebeln
Botrytis spp.
Konzentration: 0.15 %
Aufwandmenge: 1.5 kg/ha
7
F Pflanzkartoffeln
Rhizoctonia-solani-Krankheit
Konzentration: 0.8 %
Aufwandmenge: 8 g/l Wasser
Anwendung: Saatgutbehandlung, 3 Minuten tauchen.
8
Z allg.
Alternaria spp.
Botrytis spp.
Konzentration: 0.1 %
7
Z Blumenknollen
Blumenzwiebeln
Krankheiten durch pathogene Bodenpilze [Beizung und/oder Bodenbehandlung]
Konzentration: 0.1 %
Z Zier- und Sportrasen
Samen- und bodenbürtiger Schneeschimmel
Typhula Fäule
Aufwandmenge: 60 g/100 m²
Anwendung: Spritzen in Tankmischung mit Benlate 20 g/100 m².


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Bei resistenten Stämmen sind Wirkungsverluste möglich.
  2. Maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr.
  3. Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  4. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  5. Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  6. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  7. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
  8. Folgender Hinweis ist auf die Packungsetikette aufzudrucken: Durch die Beizung der Saatkartoffeln mit Rovral können beim Erntegut kleinere Knollen entstehen, ohne den Gesamtertrag zu beeinträchtigen.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.
  • R 40 Verdacht auf krebserzeugende Wirkung.
  • R 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
  • S 02 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.
  • S 36 Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung tragen.
  • S 46 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen.
  • S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung N Xn
Symbol Kurzkennzeichnung - Umweltgefährlich Kurzkennzeichnung - Gesundheitsschädlich
Gefahrenbezeichnung Umweltgefährlich Gesundheitsschädlich


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de