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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 03.02.2016)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Pirimor

Produktekategorie Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Insektizid
Leu + Gygax AG
W-5105
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Pirimicarb
50 % SG Wasserlösliches Granulat


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
O Apfel
Blutlaus
Konzentration: 0.04 %
Aufwandmenge: 0.64 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
O Kernobst
Steinobst
Blattläuse (Röhrenläuse)
Konzentration: 0.02 - 0.04 %
Aufwandmenge: 0.32 - 0.64 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
2, 3, 4, 5, 6, 7, 9, 10, 11
O Kernobst
Steinobst
Teilwirkung:
Gemeine Kommaschildlaus
Konzentration: 0.04 %
Aufwandmenge: 0.64 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
2, 4, 5, 6, 7, 9, 10, 12
G Andenbeere
Artischocken
Asia-Salate (Brassicaceae)
Bohnen
Brunnenkresse
Chicorée
Cima di Rapa
Gemüsezwiebel
Karotten
Knoblauch
Knollensellerie
Kohlarten
Kresse
Küchenkräuter
Kürbisse mit geniessbarer Schale
Meerrettich
Melonen
Nüsslisalat
Ölkürbisse
Pastinake
Pepino
Radies
Rande
Rettich
Rucola
Schalotten
Schwarzwurzel
Speisekohlrüben
Speisekürbisse (ungeniessbare Schale)
Speisezwiebel
Stachys
Stielmus
Topinambur
Wassermelonen
Wurzelpetersilie
Zuckermais
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.5 kg/ha
Wartefrist: 1 Woche(n)
3, 6, 13, 14, 15
G Aubergine
Gurken
Paprika
Tomaten
Blattläuse (Röhrenläuse)
Konzentration: 0.05 %
Wartefrist: 1 Woche(n)
3, 4, 6, 9, 14, 16, 17
G Erbsen
Puffbohne
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.15 kg/ha
Wartefrist: 1 Woche(n)
3, 6, 13, 14, 15
G Mangold
Spinat
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.5 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
3, 6, 13, 14, 15
G Rhabarber
Spargel
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.5 kg/ha
Anwendung: Nur nach der Ernte.
3, 6, 10, 13, 15
G Salate (Asteraceae)
Salatwurzellaus
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 5 g/m2 Setzlinge
Wartefrist: 6 Woche(n)
Anwendung: Juni bis August. Gewächshaus.
9, 18, 19, 20, 21, 22
F Ackerbohne
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.15 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
3, 6, 15, 21
F Eiweisserbse
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.15 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
3, 6, 13, 15, 21
F Getreide
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.15 kg/ha
Wartefrist: 4 Woche(n)
3, 6, 15, 21
F Kartoffeln zur Pflanzgutproduktion
Virusübertragende Blattläuse
Aufwandmenge: 0.15 kg/ha
3, 6, 15, 23, 24
F Raps
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.25 kg/ha
Wartefrist: 4 Woche(n)
3, 6, 15, 21
F Zuckerrübe
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.25 kg/ha
Wartefrist: 6 Woche(n)
3, 6, 13, 14, 15
Z Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Blumenkulturen und Grünpflanzen
Rosen
Blattläuse (Röhrenläuse)
Konzentration: 0.05 %
3, 4, 6, 9, 16, 25, 26


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Netzmittelzusatz von 0.05% empfehlenswert.
  2. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  3. Spritzen.
  4. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.
  5. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.
  6. SPe 8 - Bienengefährlich: Darf nur am Abend, ausserhalb des Bienenfluges mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen (z. B. Kulturen, Einsaaten, Unkräuter, Nachbarkulturen, Hecken) in Kontakt kommen oder nur im geschlossenen Gewächshaus eingesetzt werden, sofern keine Bestäuber zugegen sind.
  7. SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  8. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr im Abstand von 2 - 4 Wochen mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  9. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzbrille + Atemschutzmaske (P3) tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  10. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  11. Höhere Aufwandmenge bis Ende Juni, tiefere Aufwandmenge ab Juli.
  12. Spritzung auf Junglarven.
  13. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene unbehandelte Pufferzone von mindestens 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Ausnahmen sind in den Weisungen des BLW festgelegt.
  14. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  15. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzbrille + Atemschutzmaske (P3) tragen.
  16. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.
  17. Bei Anwendung im Gewächshaus ist dieses vor dem Wiederbetreten gründlich zu lüften.
  18. Nur zur Produktion von Setzlingen für gepflanzte Kulturen.
  19. Überbrausen.
  20. SPe 8 - Gefährlich für Bienen: Darf nur im geschlossenen Gewächshaus eingesetzt werden, sofern keine Bestäuber zugegen sind.
  21. Maximal 1 Behandlung pro Kultur mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  22. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen dürfen frühestens 48 Stunden nach Ausbringung ausgeführt werden. Danach weitere 48 Stunden: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.
  23. Nur in Kulturen unter Tunnelabdeckung oder im Gewächshaus
  24. Maximal 3 Behandlungen pro Kultur mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  25. Maximal 3 Behandlungen pro Kultur und Jahr.
  26. SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • Nur für den berufsmässigen Verwender.
  • EUH 208 Enthält [Name des sensibilisierenden Stoffes]. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
  • EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
  • H301 Giftig bei Verschlucken.
  • H319 Verursacht schwere Augenreizung.
  • H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
  • H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.
  • SPe 8 Bienengefährlich


Signalwort:
  • Gefahr
Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung GHS06 GHS09
Symbol Kurzkennzeichnung - Hochgiftig Kurzkennzeichnung - Gewässergefährdend
Gefahrenbezeichnung Hochgiftig Gewässergefährdend


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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