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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 22.01.2015)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Opus Top

Produktekategorie Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Fungizid
Leu + Gygax AG
W-5377
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Fenpropimorph
24.5 % 250 g/l
SE Suspoemulsion
Wirkstoff: Epoxiconazole
8.2 % 83.7 g/l
Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: Solvent Naphtha
Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: Fettalkoholethoxylat


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
F Gerste
Echter Mehltau des Getreides
Netzfleckenkrankheit der Gerste
Rhynchosporium-Blattfleckenkrankheit
Zwergrost der Gerste
Aufwandmenge: 1.5 l/ha
Anwendung: Stadium 31-51 (BBCH).
1, 2, 3
F Weizen
Braunrost
Septoria-Spelzenbräune (S. nodorum)
Aufwandmenge: 1.5 l/ha
Anwendung: Stadium 37-61 (BBCH).
1, 2, 3
F Weizen
Echter Mehltau des Getreides
Aufwandmenge: 1.5 l/ha
Anwendung: Stadium 31-61 (BBCH).
1, 2, 3
F Weizen
Gelbrost
Aufwandmenge: 0.75 - 1.5 l/ha
Anwendung: Stadium 31-61 (BBCH).
1, 2, 3, 4
F Winterroggen
Braunrost
Aufwandmenge: 0.75 - 1.5 l/ha
Anwendung: Stadium 37-61 (BBCH).
1, 2, 3, 4
F Zuckerrübe
Cercospora- und Ramularia-Blattfleckenkrankheiten
Echter Mehltau der Rüben
Rost der Rüben
Aufwandmenge: 1.2 l/ha
2, 3, 5


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Maximal 1 Behandlung pro Kultur.
  2. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.
  3. Beim Ansetzen und Ausbringen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe und ein Schutzanzug zu tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  4. Hohe Dosierung nur bei stark anfälligen Sorten.
  5. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur und Jahr.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.
  • R 40 Verdacht auf krebserzeugende Wirkung.
  • R 51/53 Giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
  • R 62 Kann möglicherweise die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen.
  • R 63 Kann das Kind im Mutterleib möglicherweise schädigen.
  • S 02 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • S 20/21 Bei der Arbeit nicht essen, trinken oder rauchen.
  • S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.
  • S 36 Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung tragen.
  • S 46 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen.
  • S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung N Xn
Symbol Kurzkennzeichnung - Umweltgefährlich Kurzkennzeichnung - Gesundheitsschädlich
Gefahrenbezeichnung Umweltgefährlich Gesundheitsschädlich


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de