Beginn Inhaltsbereich

Beginn Navigator

Ende Navigator



Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 03.04.2015)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Kohinor 70 WG

Produktekategorie Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Insektizid
Cemag Handels AG
W-6780
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Imidacloprid
70 % WG Wasserdispergierbares Granulat


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
O Kernobst
Blattläuse (Röhrenläuse)
Konzentration: 0.01 %
Aufwandmenge: 0.16 kg/ha
Anwendung: Ab Nachblüte (BBCH 69) bis spätestens Ende Mai.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
F Hopfen
Blattläuse (Röhrenläuse)
Konzentration: 2.75 %
Aufwandmenge: 0.165 kg/ha
Anwendung: Bis spätestens Ende Juni.
3, 9, 10, 11, 12, 13, 14
Z Gewächshaus: Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Gewächshaus: Blumenkulturen und Grünpflanzen
Gewächshaus: Rosen
Blattläuse (Röhrenläuse)
Konzentration: 0.01 - 0.015 %
3, 15, 16, 17, 18
Z Gewächshaus: Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Gewächshaus: Blumenkulturen und Grünpflanzen
Gewächshaus: Rosen
Weisse Fliegen (Mottenschildläuse)
Konzentration: 0.03 - 0.035 %
3, 15, 16, 17, 18


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  2. Maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr.
  3. Spritzen.
  4. Nur in Obstanlagen gemäss Art. 22 der Verordnung vom 7. Dezember 1998 über landwirtschaftliche Begriffe und die Anerkennung von Betriebsformen (SR 910.91, LBV).
  5. Beim Ansetzen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe zu tragen. Beim Ausbringen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe und ein Schutzanzug zu tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  6. SPe 8 - Gefährlich für Bienen: Darf nicht mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen (z.B. Kulturen, Einsaaten, Unkräutern) in Kontakt kommen. Blühende Einsaaten oder Unkräuter sind vor der Behandlung zu entfernen (am Vortag mähen/mulchen). Darf nicht angewendet werden, wenn sich in benachbarten Parzellen blühende Pflanzen befinden.
  7. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 100 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.
  8. SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 50 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  9. Darf höchstens alle zwei Jahre auf derselben Fläche angewendet werden.
  10. SPe 8 - Gefährlich für Bienen: Darf nicht mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen (z.B. Kulturen, Einsaaten, Unkräutern, Nachbarkulturen, Hecken) in Kontakt kommen. Blühende Einsaaten oder Unkräuter sind vor der Behandlung zu entfernen (am Vortag mähen/mulchen).
  11. Maximal 1 Behandlung pro Kultur.
  12. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene unbehandelte Pufferzone von mindestens 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Ausnahmen sind in den Weisungen des BLW festgelegt.
  13. Streichverfahren: In 6 l Wasser gelöst; Aufleitungen von 1 ha Hopfen mit einem Pinsel bestreichen.
  14. Beim Ansetzen und Ausbringen der Streichlösung sind Schutzhandschuhe zu tragen.
  15. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
  16. Tiefere Konzentration bei Befallsbeginn.
  17. Beim Ansetzen und Ausbringen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe zu tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabinen) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  18. SPe 8 - Gefährlich für Bienen: Darf nur im geschlossenen Gewächshaus eingesetzt werden, sofern keine Bestäuber zugegen sind.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Nur für den berufsmässigen Verwender.
  • Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.
  • R 22 Gesundheitsschädlich beim Verschlucken.
  • R 52/53 Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
  • S 02 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • S 13 Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.
  • S 20/21 Bei der Arbeit nicht essen, trinken oder rauchen.
  • S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.
  • S 46 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen.
  • S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden.
  • S 61 Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen / Sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.
  • SPe 8 Bienengefährlich


Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung Xn
Symbol Kurzkennzeichnung - Gesundheitsschädlich
Gefahrenbezeichnung Gesundheitsschädlich


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

Ende Inhaltsbereich



http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de