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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 03.12.2014)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Switch 62,5 WG (Parallelimport)

Produktekategorie Ausl. Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Fungizid
Star Agro Analyse und Handels GmbH
D-4629
Packungsbeilagenummer Herkunftsland Ausl. Zulassungsnummer
6113 Deutschland PI 024419-00/032
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Cyprodinil
37.5 % WG Wasserdispergierbares Granulat
Wirkstoff: Fludioxonil
25 %


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Brombeere
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 3, 4
B Erdbeere
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 4, 5
B Himbeere
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 4, 6
B Rote Johannisbeere
Schwarze Johannisbeere
Mondscheinigkeit
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Wartefrist: 7 Tage
2, 4, 7, 8, 9
O Aprikose
Pfirsich / Nektarine
Zwetschge / Pflaume
Blüten- und Zweigdürre
Konzentration: 0.06 %
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Während der Blüte.
2, 4, 10
O Aprikose
Blüten- und Zweigdürre
Konzentration: 0.06 %
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Luftapplikation. Während der Blüte.
4, 10, 11
O Aprikose
Pfirsich / Nektarine
Zwetschge / Pflaume
Fruchtmonilia
Konzentration: 0.06 %
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Ab Stadium 71-72 und 77-79.
2, 4, 10
W Reben
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1.2 kg/ha
2, 4, 12, 13, 14
G Aubergine
Tomaten
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia-Fäule
Konzentration: 0.1 %
Wartefrist: 3 Tage
1, 2, 4
G Bohnen
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia-Fäule
Aufwandmenge: 0.5 - 0.8 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 4
G Chicorée
Botrytis cinerea
Sclerotinia minor
Sclerotinia-Fäule
Aufwandmenge: 36 g/Tonne
Anwendung: Vor der Einlagerung.
15, 17
G Chicorée
Botrytis cinerea
Sclerotinia minor
Sclerotinia-Fäule
Aufwandmenge: 90 g/hl
Anwendung: Vor der Einlagerung.
16, 17
G Chicorée
Botrytis cinerea
Sclerotinia minor
Sclerotinia-Fäule
Aufwandmenge: 4.5 g/m²
Wartefrist: 21 Tage
Anwendung: Zu Beginn der Treiberei.
17
G Erbsen
Brennfleckenkrankheit der Erbse
Graufäule (Botrytis cinerea)
Pilzliche Fäulen
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Wartefrist: 14 Tage
4, 18
G Gurken
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia-Fäule
Konzentration: 0.1 %
Wartefrist: 3 Tage
1, 2, 4
G Nüsslisalat
Graufäule (Botrytis cinerea)
Rhizoctonia-solani-Krankheit
Aufwandmenge: 0.6 kg/ha
Wartefrist: 35 Tage
Anwendung: Behandlung bis spätestens 14 Tage nach der Pflanzung.
19
G Salate (Asteraceae)
Graufäule (Botrytis cinerea)
Rhizoctonia-solani-Krankheit
Sclerotinia-Fäule
Aufwandmenge: 0.5 - 0.8 kg/ha
Anwendung: Behandlung bis spätestens 14 Tage nach der Pflanzung.
1, 19
G Spargel
Graufäule (Botrytis cinerea)
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Anwendung: Nach der Ernte.
2, 4, 20
G Zwiebeln
Blattbotrytis der Zwiebel
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 19
G Zwiebeln
Mehlkrankheit der Zwiebel
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Anwendung: 1. Behandlung im 2-Blattstadium, 2. Behandlung 3 Wochen später (bei Herbstsaat im Frühjahr).
19
Z allg.
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 - 0.12 %
1, 4
Z Buchsbäume (Buxus)
Cylindrocladium buxicola
Konzentration: 0.1 %
Anwendung: Ab Mitte April bis Oktober.
4, 21, 22
Z Zier- und Sportrasen
Schneeschimmel
Typhula Fäule
Aufwandmenge: 1.5 kg/ha
1


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
  2. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  3. Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  4. Beim Ansetzen der Spritzbrühe müssen Schutzhandschuhe getragen werden. Beim Ausbringen der Spritzbrühe müssen Schutzhandschuhe, Schutzanzug und festes Schuhwerk getragen werden. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  5. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  6. Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  7. 1-2 Behandlungen.
  8. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus derselben Wirkstoffgruppe.
  9. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "50 - 90% der Blütenstände mit sichtbaren Früchten" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  10. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  11. Maximal 2 Luftapplikationen pro Jahr.
  12. Letzte Behandlung bei Beginn des Farbumschlags, jedoch spätestens Mitte August.
  13. Maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr.
  14. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf eine Behandlung der Traubenzone sowie eine Referenzbrühmenge von 1200 l/ha.
  15. Spritzen.
  16. Tauchbehandlung.
  17. Maximal 1 Behandlung pro Produktionszyklus.
  18. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur im Abstand von 10Tagen.
  19. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene unbehandelte Pufferzone von mindestens 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Ausnahmen sind in den Weisungen des BLW festgelegt.
  20. Maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr im Abstand von 10-14 Tagen.
  21. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 4 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus derselben Wirkstoffgruppe.
  22. Behandlungen im Abstand von 4 Wochen.


Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen :
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de