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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 05.09.2014)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Ridomil Vino

Produktekategorie Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Fungizid
Syngenta Agro AG
W-5975
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Folpet
40 % WG Wasserdispergierbares Granulat
Wirkstoff: Metalaxyl-M
5 %


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Brombeere
Falscher Mehltau der Brombeere
Konzentration: 0.225 %
Aufwandmenge: 2.25 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Spritzen.
1, 2, 3, 4
B Himbeere
Wurzelsterben der Himbeere
Konzentration: 0.5 %
Anwendung: Giessen.
1, 5, 6, 7, 8
W allg.
Falscher Mehltau der Rebe
Teilwirkung:
Graufäule (Botrytis cinerea)
Nebenwirkung:
Rotbrenner
Konzentration: 0.225 %
Aufwandmenge: 3.6 kg/ha
Anwendung: Spritzen. Vor- und Nachblütebehandlungen bis spätestens Ende Juli.
9, 10, 11, 12, 13, 14


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
  2. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  3. Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  4. Das Produkt kann bei Hautkontakt möglicherweise Allergien auslösen. Beim Ansetzen der Spritzbrühe müssen Schutzhandschuhe, Schutzanzug und festes Schuhwerk getragen werden. Ist der Hautkontakt mit dem Pflanzenschutzmittel nicht zu vermeiden (z.B. durch Sprühnebel oder durch Kontakt mit behandelten Pflanzen), so ist auch beim Ausbringen der Spritzbrühe und bei Nachfolgearbeiten in der Kultur geeignete Schutzausrüstung (z.B. Schutzhandschuhe, Schutzanzug, Visier, Kopfbedeckung) zu tragen.
  5. Nur vor der Blüte und nach der Ernte.
  6. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene unbehandelte Pufferzone von mindestens 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Ausnahmen sind in den Weisungen des BLW festgelegt.
  7. Das Produkt kann bei Hautkontakt Allergien auslösen. Beim Ansetzen des Mittels müssen Schutzhandschuhe, Schutzanzug und festes Schuhwerk getragen werden. Ist der Hautkontakt mit dem Pflanzenschutzmittel nicht zu vermeiden (z.B. durch Spritzer), so ist auch beim Ausbringen des Mittels geeignete Schutzausrüstung (z.B. Schutzhandschuhe, Schutzanzug, Visier, Kopfbedeckung) zu tragen.
  8. Keine Anwendung direkt vor Regenereignissen und auf Wasser-gesättigten Böden. Keine Anwendung auf durchlässigen Böden.
  9. Auch für die Luftapplikation.
  10. Maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
  11. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und eine Referenzbrühmenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von 4500 m³ pro ha.
  12. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift und einer allfälligen Abschwemmung ist eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einzuhalten.
  13. Bei Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen sind bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels Schutzhandschuhe und ein Schutzanzug zu tragen.
  14. Das Produkt kann bei Hautkontakt Allergien auslösen. Beim Ansetzen und Ausbringen der Spritzbrühe müssen Schutzhandschuhe, Schutzanzug und festes Schuhwerk getragen werden. Ist der Hautkontakt mit dem Pflanzenschutzmittel nicht zu vermeiden (z.B. durch Sprühnebel oder durch Kontakt mit behandelten Pflanzen bei Nachfolgearbeiten), so ist weitere geeignete Schutzausrüstung (z.B. Visier, Kopfbedeckung) zu tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.
  • R 20 Gesundheitsschädlich beim Einatmen.
  • R 40 Verdacht auf krebserzeugende Wirkung.
  • R 43 Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich.
  • R 50 Sehr giftig für Wasserorganismen.
  • S 02 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • S 13 Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.
  • S 20/21 Bei der Arbeit nicht essen, trinken oder rauchen.
  • S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.
  • S 36/37 Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen.
  • S 46 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen.
  • S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung N Xn
Symbol Kurzkennzeichnung - Umweltgefährlich Kurzkennzeichnung - Gesundheitsschädlich
Gefahrenbezeichnung Umweltgefährlich Gesundheitsschädlich


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de