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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 05.09.2014)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Auriga (Parallelimport)

Produktekategorie Ausl. Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Fungizid
Agrosol S.R.L.
I-3794
Packungsbeilagenummer Herkunftsland Ausl. Zulassungsnummer
7025 Italien 9689
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Propamocarb-hydrochlorid
66.5 % 722 g/l
SL Wasserlösliches Konzentrat


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
G Gemüsebau allg. [Jungpflanzen]
Keimlingskrankheiten [Pythium]
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 7.5 - 10 ml/m²
Anwendung: Nach dem Pikieren; giessen.
1
G Gemüsebau allg. [Aussaaten, Saaterde]
Keimlingskrankheiten [Pythium]
Konzentration: 0.25 %
Aufwandmenge: 5 - 10 ml/m²
Anwendung: Überbrausen.
1
G Gewächshaus: Gemüsebau allg. [Samen]
Keimlingskrankheiten [Pythium]
Aufwandmenge: 10 ml/kg Saatgut
Anwendung: Beizung unverdünnt.
2, 3, 4
G Rettich
Falscher Mehltau der Kreuzblütengewächse
Aufwandmenge: 1 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Spritzen.
1, 5
G Rucola
Falscher Mehltau der Kreuzblütengewächse
Aufwandmenge: 1.9 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Spritzen.
1, 5
G Salate (Asteraceae)
Falscher Mehltau des Salats
Aufwandmenge: 1.5 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Spritzen.
1, 5
Z Blumenzwiebeln und Blumenknollen
Krankheiten durch pathogene Bodenpilze
Konzentration: 0.3 %
Anwendung: Tauchen.
2, 3, 6
Z Zierpflanzen allg.
Falsche Mehltaupilze der Zierpflanzen
Konzentration: 0.2 %
Anwendung: Spritzen.
1
Z Zierpflanzen allg.
Krankheiten durch pathogene Bodenpilze
Konzentration: 0.15 - 0.25 %
Anwendung: Giessen oder spritzen.
1, 7


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Das Produkt kann bei Hautkontakt Allergien auslösen. Beim Ansetzen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe zu tragen. Bei den Anwendungen "Giessen" und "Überbrausen" sind bei Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels Schutzhandschuhe zu tragen.
  2. Beim Beizvorgang sind Schutzhandschuhe und ein Schutzanzug zu tragen.
  3. Die Etiketten von Säcken mit behandeltem Saatgut sind mit folgenden Angaben zu versehen: "Bei der Handhabung des behandelten Saatguts sind Schutzhandschuhe und ein Schutzanzug zu tragen. Beim Öffnen der Saatgutsäcke und beim Beladen der Sämaschine ist Staubentwicklung zu vermeiden."
  4. Die Etiketten von Säcken mit behandeltem Saatgut sind mit folgenden Angaben zu versehen: - Gebeiztes Saatgut. Nicht einnehmen! Überreste dürfen (auch gewaschen) nicht als Futter oder Lebensmittel verwendet werden. - Die Handelsbezeichnung, Wirkstoff(e), sowie die Sicherheitshinweise des Saatbeizmittels.
  5. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur.
  6. Die Etiketten von Säcken mit behandeltem Saatgut sind mit folgenden Angaben zu versehen: - Gebeiztes Saatgut. Nicht einnehmen! Überreste dürfen (auch gewaschen) nicht als Futter oder Lebensmittel verwendet werden. - Die Handelsbezeichnung, Wirkstoff(e), sowie die Sicherheitshinweise des Saatbeizmittels. - Zum Schutz von Vögeln und wildlebenden Säugetieren muss das behandelte Saatgut vollständig in den Boden eingearbeitet werden; es ist sicherzustellen, dass das behandelte Saatgut auch am Ende der Saatreihen vollständig in den Boden eingearbeitet ist. - Zum Schutz von Vögeln und wildlebenden Säugetieren muss verschüttetes Saatgut beseitigt werden.
  7. Zier- und Sportrasen nur Spritzapplikation.


Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen :
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de