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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 31.07.2015)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Dithane DG Neotec (Parallelimport)

Produktekategorie Ausl. Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Fungizid
Dow AgroSciences B.V.
I-1506
Packungsbeilagenummer Herkunftsland Ausl. Zulassungsnummer
4259 Italien 4552
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Mancozeb
75 % WG Wasserdispergierbares Granulat


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
O Kernobst
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.15 %
Aufwandmenge: 2.4 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 2
O Steinobst
Rost der Zwetschge
Schrotschuss
Konzentration: 0.2 %
Aufwandmenge: 3.2 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 2
W Reben
Falscher Mehltau der Rebe
Konzentration: 0.25 %
Aufwandmenge: 4 kg/ha
Anwendung: Vor- und Nachblütebehandlungen bis spätestens Mitte August.
2, 3
W Reben
Rotbrenner
Schwarzfäule der Rebe
Schwarzfleckenkrankheit der Rebe
Konzentration: 0.3 %
Aufwandmenge: 4.8 kg/ha
Anwendung: Vor- und Nachblütebehandlungen bis spätestens Mitte August.
2, 3, 4
G Aubergine
Tomaten
Alternaria spp.
Kraut- und Fruchtfäule
Septoria-Blattfleckenkrankheit der Tomate/Aubergine
Konzentration: 0.2 - 0.3 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
2
G Bohnen
Brennfleckenkrankheit der Bohne
Rost der Bohne
Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
2, 5
G Gemüsebau allg.
Bodenbürtige Krankheiten
Konzentration: 0.2 - 0.3 %
Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha
Anwendung: Bis Stadium 12 (BBCH).
2, 6, 7
G Karotten
Alternaria-Möhrenschwärze
Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
2
G Knollensellerie
Stangensellerie
Septoria-Blattfleckenkrankheit des Selleries
Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
2
G Kohlarten
Falscher Mehltau der Kreuzblütengewächse
Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha
Anwendung: Stadium 11-16 (BBCH).
2, 6
G Kopfsalate
Falscher Mehltau des Salats
Aufwandmenge: 1.6 kg/ha
Anwendung: Behandlung bis spätestens 14 Tage nach der Pflanzung.
2, 6
G Spargel
Blattschwärze der Spargel
Konzentration: 0.2 - 0.3 %
2
G Zwiebeln
Falscher Mehltau der Zwiebel
Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
2
F Hopfen
Falscher Mehltau des Hopfens [Sekundärinfektionen]
Konzentration: 0.2 %
Wartefrist: 5 Woche(n)
Anwendung: Ab Austrieb bis zum Beginn der Blüte.
2, 8
F Kartoffeln
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Kraut- und Knollenfäule
Aufwandmenge: 3 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
9, 10, 11, 12
F Tabak
Blauschimmel des Tabaks
Konzentration: 0.2 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
2
Z Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Blumenkulturen und Grünpflanzen
Rosen
Blattfleckenpilze
Falsche Mehltaupilze der Zierpflanzen
Rostpilze der Zierpflanzen
Konzentration: 0.2 - 0.3 %
2
Z Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Blumenkulturen und Grünpflanzen
Rosen
Krankheiten durch pathogene Bodenpilze
Aufwandmenge: 500 g/m³
13
Z Föhre
Föhrenschütte, Kiefernschütte
Konzentration: 0.4 %
2
Z Primeln
Ramularia-Blattfleckenkrankheit an Primeln
Konzentration: 0.2 %
2
Z Rosen
Sternrusstau der Rosen
Konzentration: 0.2 - 0.3 %
2
Z Wacholder [in Baumschulen]
Gitterrost des Wachholders
Konzentration: 0.4 %
2
Z Zier- und Sportrasen
Krankheiten durch pathogene Bodenpilze
Konzentration: 0.2 - 0.3 %
2


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  2. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille oder Visier tragen.
  3. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und eine Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von 4500 m³ pro ha.
  4. Auch für 1 Luftapplikation pro Jahr.
  5. Unter Glas und Plastik: Wartefrist 1 Woche.
  6. Nur zur Anzucht von Jungpflanzen.
  7. Nur im Spritz- oder Sprühverfahren, darf nicht angegossen werden.
  8. Behandlungen im Abstand von 8-12 Tagen.
  9. Behandlungen im Abstand von 7-10 Tagen.
  10. Erste Behandlung bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.
  11. Bei Frühkartoffeln 1 Woche Wartefrist.
  12. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille oder Visier tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Visier + Kopfbedeckung tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  13. Beim Mischen des Substrats mit dem Granulat: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille tragen.


Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen :
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de