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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 04.06.2016)

Produkt:

Handelsbezeichnung: KeMiChem-zeta-Cypermethrin 100EW (Parallelimport)

Produktekategorie Ausl. Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Insektizid
MAC GmbH.
D-4835
Packungsbeilagenummer Herkunftsland Ausl. Zulassungsnummer
6979 Deutschland PI 004222-00/021
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: zeta-Cypermethrin
9.6 % 100 g/l
EW Emulsion, Öl in Wasser


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Erdbeere
Erdbeer- oder Himbeerblütenstecher
Thripse
Konzentration: 0.01 %
Aufwandmenge: 0.1 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 2, 3, 4, 5, 6
B Himbeere
Erdbeer- oder Himbeerblütenstecher
Himbeerkäfer
Konzentration: 0.01 %
Aufwandmenge: 0.1 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
2, 3, 4, 7, 8, 9
G Gewächshaus: Andenbeere
Gewächshaus: Artischocken
Gewächshaus: Asia-Salate (Brassicaceae)
Gewächshaus: Aubergine
Gewächshaus: Bohnen
Gewächshaus: Brunnenkresse
Gewächshaus: Chicorée
Gewächshaus: Cima di Rapa
Gewächshaus: Erbsen
Gewächshaus: Karotten
Gewächshaus: Knollensellerie
Gewächshaus: Kohlarten
Gewächshaus: Kresse
Gewächshaus: Küchenkräuter
Gewächshaus: Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Gewächshaus: Mangold
Gewächshaus: Meerrettich
Gewächshaus: Nüsslisalat
Gewächshaus: Paprika
Gewächshaus: Pastinake
Gewächshaus: Pepino
Gewächshaus: Portulak
Gewächshaus: Puffbohne
Gewächshaus: Radies
Gewächshaus: Rande
Gewächshaus: Rettich
Gewächshaus: Rucola
Gewächshaus: Salate (Asteraceae)
Gewächshaus: Schwarzwurzel
Gewächshaus: Speisekohlrüben
Gewächshaus: Spinat
Gewächshaus: Stachys
Gewächshaus: Stielmus
Gewächshaus: Tomaten
Gewächshaus: Topinambur
Gewächshaus: Wurzelpetersilie
Gewächshaus: Zuckermais
Blattfressende Raupen
Blattläuse (Röhrenläuse)
Thripse
Weisse Fliegen (Mottenschildläuse)
Konzentration: 0.01 %
Aufwandmenge: 0.1 l/ha
Wartefrist: 3 Tage
2, 3, 10
G Andenbeere
Artischocken
Aubergine
Bohnen
Chicorée
Erbsen
Gemüsezwiebel
Karotten
Knoblauch
Knollensellerie
Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Lauch
Nüsslisalat
Paprika
Pastinake
Pepino
Puffbohne
Salate (Asteraceae)
Schalotten
Schwarzwurzel
Speisezwiebel
Stachys
Tomaten
Topinambur
Wurzelpetersilie
Erdraupen
Konzentration: 0.02 %
Aufwandmenge: 0.2 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
2, 3, 4, 5, 10
G Asia-Salate (Brassicaceae)
Brunnenkresse
Cima di Rapa
Kohlarten
Kresse
Küchenkräuter
Mangold
Meerrettich
Portulak
Radies
Rande
Rettich
Rucola
Speisekohlrüben
Spinat
Stielmus
Zuckermais
Erdflöhe
Erdraupen
Aufwandmenge: 0.2 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
2, 3, 4, 5, 10
G Bohnen
Maiszünsler
Aufwandmenge: 0.1 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
2, 3, 4, 5, 10
G Erbsen ohne Hülsen
Erbsenblattlaus
Aufwandmenge: 0.15 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
2, 3, 4, 5, 10
G Erbsen ohne Hülsen
Erbsenblattrandkäfer
Aufwandmenge: 0.15 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
2, 3, 4, 5, 11
G Gemüsezwiebel
Lauch
Speisezwiebel
Lauchmotte
Thripse
Aufwandmenge: 0.15 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
2, 3, 4, 5, 10
G Karotten
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.15 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
2, 3, 4, 5, 10
G Karotten
Möhrenblattfloh
Aufwandmenge: 0.1 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
2, 3, 4, 5, 10
G Karotten
Knollensellerie
Pastinake
Wurzelpetersilie
Möhrenfliege
Aufwandmenge: 0.2 l/ha
Wartefrist: 4 Woche(n)
2, 3, 4, 5, 12
G Kohlarten
Blattläuse (Röhrenläuse)
Eulenraupen (blattfressend)
Gefleckter Kohltriebrüssler
Kohldrehherzgallmücke
Kohlgallenrüssler
Kohlschabe
Weisse Fliegen (Mottenschildläuse)
Weisslinge
Aufwandmenge: 0.15 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
2, 3, 4, 5, 10
G Rhabarber
Erdflöhe
Erdraupen
Aufwandmenge: 0.2 l/ha
Anwendung: Nach der Ernte.
2, 3, 4, 5, 9
G Spargel
Erdraupen
Aufwandmenge: 0.2 l/ha
Anwendung: Nach der Ernte.
2, 3, 4, 5, 9
G Spargel
Spargelkäfer
Aufwandmenge: 0.1 l/ha
Anwendung: Nach der Ernte.
2, 3, 4, 5, 9
F Ackerbohne
Eiweisserbse
Färberdistel (Saflor)
Futter- und Zuckerrüben
Getreide
Grasbestände zur Saatgutproduktion
Hopfen
Kartoffeln
Klee zur Saatgutproduktion
Lein
Lupinen
Mais
Raps
Sojabohne
Sonnenblume
Sorghum
Tabak
Trockenreis
Erdraupen
Aufwandmenge: 0.2 l/ha
Wartefrist: 6 Woche(n)
2, 3, 4, 5, 13
F Eiweisserbse
Erbsenblattrandkäfer
Aufwandmenge: 0.15 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
2, 3, 4, 5, 11
F Futterrübe
Zuckerrübe
Rübenerdflöhe
Aufwandmenge: 0.1 l/ha
Wartefrist: 6 Woche(n)
2, 3, 4, 5, 11
F Getreide
Gelbe Getreidehalmfliege
Aufwandmenge: 0.1 l/ha
Wartefrist: 6 Woche(n)
2, 3, 4, 5, 11
F Kartoffeln
Kartoffelkäfer
Aufwandmenge: 0.1 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
2, 3, 4, 5, 14
F Raps
Kohlschotenrüssler
Teilwirkung:
Kohlschotengallmücke
Aufwandmenge: 0.1 l/ha
Wartefrist: 6 Woche(n)
Anwendung: Bis Ende Entwicklung der Blütenknospen (BBCH 59).
2, 3, 4, 5, 13
F Raps
Rapsstengelrüssler
Aufwandmenge: 0.1 l/ha
Wartefrist: 6 Woche(n)
Anwendung: Stadium 31-53 (BBCH).
2, 3, 4, 5, 13
F Sojabohne
Distelfalter
Aufwandmenge: 0.1 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
Anwendung: Bei starkem Larvenfrass.
2, 3, 4, 5, 11
F Winterraps
Rapsblattwespe
Rapserdfloh
Schwarzer Kohltriebrüssler
Aufwandmenge: 0.1 l/ha
Anwendung: Im Herbst.
2, 3, 4, 5, 13
Z Blumenkulturen und Grünpflanzen
Blattfressende Raupen
Blattkäfer
Blattläuse (Röhrenläuse)
Erdraupen
Thripse
Weisse Fliegen (Mottenschildläuse)
Konzentration: 0.01 %
2, 3, 4, 8
S Liegendes Rundholz im Wald und auf Lagerplätzen
Borkenkäfer
Konzentration: 0.1 %
Anwendung: 2 - 3 l Brühe/m³.
3, 8, 15


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  2. SPe 8 - Bienengefährlich: Darf nur am Abend, ausserhalb des Bienenfluges mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen (z. B. Kulturen, Einsaaten, Unkräuter, Nachbarkulturen, Hecken) in Kontakt kommen oder nur im geschlossenen Gewächshaus eingesetzt werden, sofern keine Bestäuber zugegen sind.
  3. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen.
  4. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 100 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.
  5. SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  6. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur und Jahr mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  7. Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  8. SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  9. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  10. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  11. Maximal 1 Behandlung pro Kultur mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  12. Behandlungen nur während dem Flug (gemäss kritischer Fangzahl) im Abstand von mindestens 7 Tagen.
  13. Maximal 1 Behandlung pro Kultur und Jahr mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  14. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung darf dieses oder irgendein anderes Pflanzenschutzmittel, welches ein Pyrethroid enthält, nicht mehr als 1 mal pro Kultur ausgebracht werden.
  15. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.


Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen :
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.
  • SPe 8 Bienengefährlich


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de