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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 10.04.2016)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Realchemie Fenpropidin (Parallelimport)

Produktekategorie Ausl. Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Fungizid
Realchemie Trading BV
D-5006
Packungsbeilagenummer Herkunftsland Ausl. Zulassungsnummer
4996 Deutschland PI 024152-00/013
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Fenpropidin
82 % 750 g/l
EC Emulsionskonzentrat


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
W Reben
Echter Mehltau der Rebe
Konzentration: 0.025 %
Aufwandmenge: 0.4 l/ha
Anwendung: Nach der Blüte, bis spätestens Mitte August.
1, 2, 3, 4, 5, 6
F Gerste
Echter Mehltau des Getreides
Zwergrost der Gerste
Aufwandmenge: 0.3 - 0.5 l/ha
Wartefrist: 4 Woche(n)
Anwendung: Stadium 31-51 (BBCH).
4, 7, 8, 9
F Gerste
Echter Mehltau des Getreides
Teilwirkung:
Zwergrost der Gerste
Aufwandmenge: 0.75 l/ha
Wartefrist: 4 Woche(n)
Anwendung: Stadium 31-51 (BBCH).
4, 8, 9
F Triticale
Echter Mehltau des Getreides
Teilwirkung:
Septoria-Blattdürre (S. tritici oder S. nodorum)
Aufwandmenge: 0.3 - 0.5 l/ha
Wartefrist: 4 Woche(n)
Anwendung: Stadium 31-61 (BBCH).
4, 7, 8, 9
F Triticale
Echter Mehltau des Getreides
Teilwirkung:
Septoria-Blattdürre (S. tritici oder S. nodorum)
Aufwandmenge: 0.75 l/ha
Wartefrist: 4 Woche(n)
Anwendung: Stadium 31-61 (BBCH).
4, 8, 9
F Weizen
Braunrost
Echter Mehltau des Getreides
Aufwandmenge: 0.3 - 0.5 l/ha
Wartefrist: 4 Woche(n)
Anwendung: Stadium 31-61 (BBCH).
4, 7, 8, 9
F Weizen
Echter Mehltau des Getreides
Teilwirkung:
Braunrost
Aufwandmenge: 0.75 l/ha
Wartefrist: 4 Woche(n)
Anwendung: Stadium 31-61 (BBCH).
4, 8, 9


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Maximal 4 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
  2. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und eine Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von 4500 m³ pro ha.
  3. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.
  4. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzbrille oder Visier tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  5. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 100 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.
  6. Keine Behandlung von Tafeltrauben und von Trauben für die Traubensaftproduktion.
  7. In Tankmischung mit breit wirkendem Getreide-Fungizid.
  8. Maximal 1 Behandlung pro Kultur.
  9. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.


Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen :
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de