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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 03.02.2016)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Bouillie bordelaise RSR (Parallelimport)

Produktekategorie Ausl. Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Bakterizid
Fungizid
Cerexagri S.A.
F-2117
Packungsbeilagenummer Herkunftsland Ausl. Zulassungsnummer
2742 Frankreich 62 00075
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Kupfer (als Kalkpräparat)
20 % WG Wasserdispergierbares Granulat


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Brombeere
Himbeere
Rutenkrankheiten der Brombeere
Rutenkrankheiten der Himbeere
Konzentration: 0.5 - 1.3 %
Aufwandmenge: 5 - 13 kg/ha
Anwendung: Vor der Blüte und nach der Ernte.
1, 2, 3, 4, 5
B Erdbeere
Blattfleckenkrankheiten der Erdbeere
Teilwirkung:
Eckige Blattfleckenkrankheit der Erdbeere
Konzentration: 0.25 - 0.75 %
Aufwandmenge: 2.5 - 7.5 kg/ha
Anwendung: Vor der Blüte und nach der Ernte.
1, 4, 5, 6
B Ribes Arten
Blattfallkrankheit der Ribes-Arten
Konzentration: 0.25 - 0.75 %
Aufwandmenge: 2.5 - 7.5 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Unmittelbar nach der Blüte und nach der Ernte.
1, 4, 5, 7
O Kernobst
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.125 - 0.25 %
Aufwandmenge: 2 - 4 kg/ha
Anwendung: Vor der Blüte.
1, 4, 5, 8, 9
O Kernobst
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.25 - 0.5 %
Aufwandmenge: 4 - 8 kg/ha
Anwendung: Beim Austrieb.
1, 4, 5, 8
O Kirsche
Bakterienbrand der Kirsche
Konzentration: 0.5 - 0.75 %
Aufwandmenge: 8 - 12 kg/ha
Anwendung: Beim Blattfall.
1, 4, 5, 8, 10
O Steinobst
Kräuselkrankheit des Pfirsichs
Narren- oder Taschenkrankheit der Zwetschge
Schrotschuss
Konzentration: 0.5 - 0.75 %
Aufwandmenge: 8 - 12 kg/ha
Anwendung: Beim Austrieb.
1, 4, 5, 8
W Reben
Falscher Mehltau der Rebe
Teilwirkung:
Echter Mehltau der Rebe
Graufäule (Botrytis cinerea)
Nebenwirkung:
Rotbrenner
Konzentration: 0.25 %
Aufwandmenge: 4 kg/ha
Anwendung: Nach der Blüte, bis spätestens Mitte August.
4, 5, 11, 12, 13
W Reben
Falscher Mehltau der Rebe
Konzentration: 0.75 %
Aufwandmenge: 12 kg/ha
Anwendung: Abschlussbehandlung spätestens Ende August, nur bei starkem Befallsdruck.
4, 5, 12, 14
G Aubergine
Tomaten
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Kraut- und Fruchtfäule
Septoria-Blattfleckenkrankheit der Tomate/Aubergine
Konzentration: 1.3 - 1.8 %
Wartefrist: 3 Tage
1, 4, 5, 15
G Aubergine
Tomaten
Teilwirkung:
Bakterielle Fleckenkrankheit
Bakterielle Tomatenwelke
Konzentration: 1.3 - 1.8 %
Wartefrist: 3 Tage
1, 4, 5
G Bohnen
Teilwirkung:
Bohnenbrand
Fettfleckenkrankheit
Aufwandmenge: 5 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 5, 16
G Gurken
Teilwirkung:
Eckige Blattfleckenkrankheit
Falscher Mehltau der Kürbisgewächse
Konzentration: 0.5 %
Aufwandmenge: 5 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 5, 16
G Karotten
Alternaria-Möhrenschwärze
Aufwandmenge: 13 - 18 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 5, 15
G Knollensellerie
Stangensellerie
Septoria-Blattfleckenkrankheit des Selleries
Aufwandmenge: 13 - 18 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 5, 15
G Kohlarten
Teilwirkung:
Adernschwärze
Konzentration: 0.5 %
Aufwandmenge: 5 kg/ha
1, 4, 5, 17
G Rande
Cercospora- und Ramularia-Blattfleckenkrankheiten
Aufwandmenge: 13 - 18 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 5, 15
G Schwarzwurzel
Weisser Rost der Schwarzwurzel
Aufwandmenge: 13 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 5
F Kartoffeln
Kraut- und Knollenfäule
Aufwandmenge: 17.5 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 5, 18, 19


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Höchstens 4 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr.
  2. Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  3. Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  4. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.
  5. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  6. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  7. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "50 - 90% der Blütenstände mit sichtbaren Früchten" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  8. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  9. Als Zusatz zu Netzschwefel.
  10. Nur bei starkem Befall und bei anfälligen Sorten.
  11. Auch für die Luftapplikation.
  12. Maximal 6 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr; innert 5 aufeinanderfolgender Jahre maximal 20 kg Kupfer-Metall je Hektar (Kupferbilanzierung).
  13. In Tankmischung mit Folpet-haltigen Präparaten.
  14. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und eine Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von 4500 m³ pro ha.
  15. In Tankmischung mit organischen Fungiziden genügt die Hälfte der aufgeführten Konzentration.
  16. Vorsicht wegen Phytotoxizität!
  17. Nur zur Anzucht von Jungpflanzen.
  18. Bei Frühkartoffeln 2 Wochen Wartefrist.
  19. Spritzabstände 7-10 Tage zu anderen Kontaktfungiziden.


Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen :
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de