Bundesamt für Landwirtschaft BLW

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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 04.04.2014)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Realchemie Kresoxim-Methyl (Parallelimport)

Produktekategorie Ausl. Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Fungizid
Realchemie Trading BV
D-5039
Packungsbeilagenummer Herkunftsland Ausl. Zulassungsnummer
6662 Deutschland PI 024331-00/015
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Kresoxim-methyl
50 % WG Wasserdispergierbares Granulat


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Erdbeere
Echter Mehltau der Erdbeere
Konzentration: 0.03 %
Aufwandmenge: 0.3 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 3
B Jostabeere
Rote Johannisbeere
Schwarze Johannisbeere
Stachelbeere
Echter Mehltau der Ribes-Arten
Konzentration: 0.03 %
Aufwandmenge: 0.3 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 3, 4
B Rote Johannisbeere
Schwarze Johannisbeere
Stachelbeere
Mondscheinigkeit
Konzentration: 0.03 %
Aufwandmenge: 0.3 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 3, 4
O Kernobst
Echter Mehltau des Apfels/der Birne
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.0125 %
Aufwandmenge: 0.2 kg/ha
Anwendung: Bis spätestens Ende Juli.
5, 6, 7
W Reben
Echter Mehltau der Rebe
Rotbrenner
Schwarzfäule der Rebe
Teilwirkung:
Falscher Mehltau der Rebe
Konzentration: 0.015 %
Anwendung: Vom 3-Blattstadium bis spätestens Mitte August.
8, 10
W Reben
Echter Mehltau der Rebe
Rotbrenner
Schwarzfäule der Rebe
Teilwirkung:
Falscher Mehltau der Rebe
Konzentration: 0.015 %
Anwendung: Vom 3-Blattstadium bis spätestens Mitte August.
8, 9, 11
G Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Echter Mehltau der Kürbisgewächse
Konzentration: 0.03 %
Wartefrist: 3 Tage
3
G Spargel
Blattschwärze der Spargel
Botrytis spp.
Spargelrost
Aufwandmenge: 0.5 kg/ha
Anwendung: Nur nach der Ernte. Bei Befallsbeginn.
G Tomaten
Echter Mehltau der Tomate
Konzentration: 0.05 %
3
Z Chrysantheme
Nelken
Rostpilze
Konzentration: 0.03 %
Aufwandmenge: 0.3 kg/ha
3
Z Rosen
Echter Mehltau der Rosen
Sternrusstau der Rosen
Konzentration: 0.03 %
Aufwandmenge: 0.3 kg/ha
3


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Die angegebene Konzentration bezieht sich auf eine Basiswassermenge von 1000 Liter pro Hektare.
  2. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte, 4 Pflanzen pro m².
  3. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus derselben Wirkstoffgruppe.
  4. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium Fruchtansatz zu 50-90% vorhanden, Heckenvolumen 7'500 m³/ha.
  5. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  6. Nur in Tankmischung mit Captan 80 WDG (0.1%, 1.6 kg/ha) oder Delan WG (0.03%, 480 g/ha).
  7. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung dürfen Pflanzenschutzmittel mit einen Wirkstoff der Gruppe der QoI (Quinone outside Inhibitors) nicht mehr als 4 Mal pro Jahr ausgebracht werden, wovon höchstens 2 aufeinander folgende Behandlungen erlaubt sind.
  8. Nur in Tankmischung mit Folpet 80, 0.125%
  9. Luftapplikation.
  10. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung dürfen Pflanzenschutzmittel mit einem Wirkstoff der Gruppe der QoI (Quinone outside Inhibitors) nicht mehr als 3 Mal pro Jahr ausgebracht werden, wovon höchstens 2 aufeinander folgende Behandlungen erlaubt sind. Nur in Mischung mit einem gegen den Echten Mehltau wirksamen Produkt einer anderen Wirkstoffgruppe.
  11. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung dürfen Pflanzenschutzmittel mit einem Wirkstoff der Gruppe der QoI (Quinone outside Inhibitors) nicht mehr als 2 Mal pro Jahr ausgebracht werden. Nur in Mischung mit einem gegen den Echten Mehltau wirksamen Produkt einer anderen Wirkstoffgruppe.


Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen :
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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Bundesamt für Landwirtschaft, Fachbereich Pflanzenschutzmittel, Mattenhofstrasse 5, 3003 Bern
Tel. +41 (0)31 322 85 16, Fax +41 (0)31 322 70 80, E-Mail: psm [ @ ] blw.admin.ch
http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de