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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 10.04.2016)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Capito Pilzschutz für Gemüse, Kartoffeln und Zierpflanzen
Bewilligung beendet: Ausverkaufsfrist: 31.07.2016, Aufbrauchfrist: 31.07.2017

Produktekategorie Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Akarizid
Fungizid
Stähler Suisse SA
W-5577
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Mancozeb
75 % WG Wasserdispergierbares Granulat
Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: Hexamethylentetramin


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
O Kernobst
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.15 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
O Kernobst
Nebenwirkung:
Spinnmilben
Konzentration: 0.15 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
1
O Steinobst
Rost der Zwetschge
Schrotschuss
Konzentration: 0.2 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
W allg.
Falscher Mehltau der Rebe
Konzentration: 0.25 %
2
W allg.
Rotbrenner
Schwarzfäule der Rebe
Schwarzfleckenkrankheit der Rebe
Konzentration: 0.3 %
2, 3
G allg.
Bodenbürtige Krankheiten (Keimlinge, Anzucht von Jungpflanzen)
Konzentration: 0.2 - 0.3 %
4
G Aubergine
Tomaten
Alternaria spp.
Kraut- und Fruchtfäule
Septoria-Blattfleckenkrankheit der Tomate/Aubergine
Konzentration: 0.2 - 0.3 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
G Bohnen
Brennfleckenkrankheit der Bohne
Rost der Bohne
Konzentration: 0.3 %
Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
5
G Karotten
Alternaria-Möhrenschwärze
Konzentration: 0.3 %
Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
G Knollensellerie
Stangensellerie
Septoria-Blattfleckenkrankheit des Selleries
Konzentration: 0.3 %
Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
G Kohlarten [nur Anzucht von Setzlingen]
Falscher Mehltau der Kreuzblütengewächse
Konzentration: 0.3 %
Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha
G Kopfsalat
Falscher Mehltau des Salats
Aufwandmenge: 1.6 kg/ha
6
G Spargel
Blattschwärze der Spargel
Konzentration: 0.2 - 0.3 %
G Zwiebeln
Falscher Mehltau der Zwiebel
Konzentration: 0.3 %
Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
F Hopfen
Falscher Mehltau des Hopfens [Sekundärinfektionen]
Konzentration: 0.2 %
Wartefrist: 5 Woche(n)
Anwendung: Ab Austrieb bis zum Beginn der Blüte.
7
F Kartoffeln
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Kraut- und Knollenfäule
Aufwandmenge: 3 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
8, 9, 10
F Tabak
Blauschimmel des Tabaks
Konzentration: 0.2 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
Z allg.
Blattfleckenpilze
Falsche Mehltaupilze der Zierpflanzen
Rostpilze
Konzentration: 0.2 - 0.3 %
Z allg.
Krankheiten durch pathogene Bodenpilze
Aufwandmenge: 500 g/m³
Z Nadelgehölze (Koniferen)
Föhrenschütte, Kiefernschütte
Konzentration: 0.4 %
Z Primeln
Ramularia-Blattfleckenkrankheit an Primeln
Konzentration: 0.2 %
Z Rosen
Sternrusstau der Rosen
Konzentration: 0.2 - 0.3 %
Z Wacholder [in Baumschulen]
Gitterrost des Wachholders
Konzentration: 0.4 %
Z Zier- und Sportrasen
Krankheiten durch pathogene Bodenpilze
Konzentration: 0.2 - 0.3 %


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Reduziert den Spinnmilbenbefall bei wiederholter Anwendung.
  2. Vor- und Nachblütebehandlungen bis spätestens Mitte August.
  3. Auch für 1 Luftapplikation pro Jahr.
  4. Nur im Spritz- oder Sprühverfahren, darf nicht angegossen werden.
  5. Unter Glas und Plastik: Wartefrist 1 Woche.
  6. Maximale Aufwandmenge je Spritzung: 16 g je Are. Nur zur Anzucht von Jungpflanzen. Anwendung bis spätestens 14 Tage nach der Pflanzung an den definitiven Standort.
  7. Behandlungen im Abstand von 8-12 Tagen.
  8. Behandlungen im Abstand von 7-10 Tagen.
  9. Erste Behandlung bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.
  10. Bei Frühkartoffeln 2 Wochen Wartefrist.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.
  • R 36/37 Reizt die Augen und die Atmungsorgane.
  • R 42/43 Sensibilisierung durch Einatmen und Hautkontakt möglich.
  • R 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
  • S 02 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • S 13 Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.
  • S 22 Staub nicht einatmen.
  • S 24/25 Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden.
  • S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.
  • S 36/37/39 Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen.
  • S 45 Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt zuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen).
  • S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden.
  • S 63 Bei Unfall durch Einatmen: Verunfallten an die frische Luft bringen und ruhigstellen.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung N Xn
Symbol Kurzkennzeichnung - Umweltgefährlich Kurzkennzeichnung - Gesundheitsschädlich
Gefahrenbezeichnung Umweltgefährlich Gesundheitsschädlich


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de