Beginn Inhaltsbereich

Beginn Navigator

Ende Navigator



Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 04.03.2015)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Frowncide

Produktekategorie Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Akarizid
Fungizid
ISK Biosciences (Schweiz) GmbH
W-6968
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Fluazinam
38.8 % 500 g/l
SC Suspensionskonzentrat


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
W Reben
Echter Mehltau der Rebe
Falscher Mehltau der Rebe
Rotbrenner
Schwarzfleckenkrankheit der Rebe
Nebenwirkung:
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1.2 l/ha
Anwendung: Vom Austrieb bis zum Abblühen.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
G Zwiebeln
Alternaria spp.
Falscher Mehltau der Zwiebel
Rost auf Zwiebel-Arten
Samtfleckenkrankheit
Teilwirkung:
Botrytis spp.
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 7 Tage
2, 8, 9, 10
F Kartoffeln
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Kraut- und Knollenfäule
Aufwandmenge: 0.4 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
9, 10, 11, 12
Z Blumenkulturen und Grünpflanzen
Rosen
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.04 %
2, 10, 13, 14, 15


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
  2. Bei Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen sind bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels Schutzhandschuhe und ein Schutzanzug zu tragen.
  3. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.
  4. Keine Behandlung mit Hand- oder Rückenspritze.
  5. Keine Behandlung von Tafeltrauben.
  6. Beim Ansetzen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe, ein Schutzanzug und eine dicht abschliessende Schutzbrille oder ein Visier zu tragen. Beim Ausbringen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe, ein Schutzanzug, ein Visier und eine Kopfbedeckung zu tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  7. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 61-69 (I) und eine Referenzbrühmenge von 1'200 l/ha (Berechnungsgrundlage). Die Brühemenge muss an das Entwicklungsstadium der Kultur angepasst werden.
  8. Maximal 3 Behandlungen im Abstand von 7-10 Tagen.
  9. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.
  10. Beim Ansetzen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe, ein Schutzanzug und eine dicht abschliessende Schutzbrille oder ein Visier zu tragen. Beim Ausbringen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe und ein Schutzanzug zu tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabinen) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  11. Behandlungen im Abstand von 7-10 Tagen.
  12. Bei Frühkartoffeln 1 Woche Wartefrist.
  13. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  14. Maximal 3 Behandlungen pro Kultur.
  15. Nur für Topf- und Containerpflanzen.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.
  • R 36 Reizt die Augen.
  • R 43 Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich.
  • R 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
  • R 63 Kann das Kind im Mutterleib möglicherweise schädigen.
  • S 02 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • S 20/21 Bei der Arbeit nicht essen, trinken oder rauchen.
  • S 23 Gas/Rauch/Dampf/Aerosol nicht einatmen (geeignete Bezeichung(en) vom Hersteller anzugeben).
  • S 24 Berührung mit der Haut vermeiden.
  • S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.
  • S 36/37 Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen.
  • S 46 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen.
  • S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung N Xi
Symbol Kurzkennzeichnung - Umweltgefährlich Kurzkennzeichnung - Reizend
Gefahrenbezeichnung Umweltgefährlich Reizend


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

Ende Inhaltsbereich



http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de