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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 31.07.2015)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Rovral SC

Produktekategorie Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Fungizid
Bayer (Schweiz) AG
W-6563
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Iprodione
43.25 % 500 g/l
SC Suspensionskonzentrat


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
G Chicorée
Alternaria spp.
Konzentration: 0.1 - 0.15 %
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1
G Chicorée
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia-Fäule
Konzentration: 0.1 %
1, 2
G Doldenblütler (Apiaceae)
Kohlarten
Liliengewächse (Liliaceae)
Alternaria spp.
Botrytis spp.
Aufwandmenge: 5 ml/kg Saatgut
3
G Endivien
Kopfsalat
Lattich
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia-Fäule
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1 l/ha
Anwendung: Ab 4-6 Blatt-Stadium bis spätestens 14 Tage nach der Pflanzung.
1, 4
G gedeckte Kulturen: Gurken
gedeckte Kulturen: Tomaten
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 %
Wartefrist: 3 Tage
Anwendung: Ab Beginn der Blüte.
1, 5
G Karotten
Alternaria-Möhrenschwärze
Konzentration: 0.1 - 0.15 %
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 5
G Kohlarten
Alternaria-Kohlschwärze
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 - 0.15 %
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 5
G Nüsslisalat
Alternaria spp.
Graufäule (Botrytis cinerea)
Aufwandmenge: 1 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Bei Befallsbeginn.
6
G Nüsslisalat
Alternaria spp.
Graufäule (Botrytis cinerea)
Aufwandmenge: 5 ml/kg Saatgut
7
G Spargel
Blattschwärze der Spargel
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 l/ha
Anwendung: Nach der Ernte.
1, 8
G Zwiebeln
Blattbotrytis der Zwiebel
Zwiebelhalsfäule
Aufwandmenge: 1.5 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
5


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Bei resistenten Stämmen sind Wirkungsverluste möglich.
  2. Behandlung der Wurzeln.
  3. Beizung der Samen
  4. Maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr.
  5. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur.
  6. Maximal 1 Behandlung pro Kultur.
  7. Beizung vor der Saat.
  8. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • R 40 Verdacht auf krebserzeugende Wirkung.
  • R 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
  • S 02 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.
  • S 36/37 Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen.
  • S 46 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen.
  • S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden.


Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung N Xn
Symbol Kurzkennzeichnung - Umweltgefährlich Kurzkennzeichnung - Gesundheitsschädlich
Gefahrenbezeichnung Umweltgefährlich Gesundheitsschädlich


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de