Beginn Inhaltsbereich

Beginn Navigator

Ende Navigator



Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 05.09.2014)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Aliette WG

Produktekategorie Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Bakterizid
Fungizid
Bayer (Schweiz) AG
W-6325
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Aluminiumfosetyl (Fosetyl-Al)
80 % WG Wasserdispergierbares Granulat


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Erdbeere
Lederfäule der Erdbeeren
Konzentration: 0.25 %
Aufwandmenge: 2.5 kg/ha
Wartefrist: 4 Woche(n)
Anwendung: Spritzen.
1, 2
B Erdbeere
Rhizomfäule der Erdbeeren
Rote Wurzelfäule der Erdbeeren
Konzentration: 0.5 %
Aufwandmenge: 5 kg/ha
Anwendung: Giessen oder spritzen.
2, 3, 4
O Birne
Teilwirkung:
Birnenblütenbrand
Konzentration: 0.3 %
Aufwandmenge: 4.8 kg/ha
Anwendung: Spritzen. Vom Austrieb bis zum Abblühen.
5, 6
G Kopfsalate
Falscher Mehltau des Salats
Aufwandmenge: 2 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Spritzen.
G Küchenkräuter
Falsche Mehltaupilze der Küchenkräuter
Aufwandmenge: 3 kg/ha
Wartefrist: 21 Tage
Anwendung: Spritzen.
7
G Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Falscher Mehltau der Kürbisgewächse
Konzentration: 0.3 %
Aufwandmenge: 3 kg/ha
Wartefrist: 3 Tage
Anwendung: Spritzen.
G Römische Kamille
Falsche Mehltaupilze der Kamille
Aufwandmenge: 3 kg/ha
Wartefrist: 7 Tage
Anwendung: Spritzen.
7
F Hopfen
Falscher Mehltau des Hopfens
Konzentration: 0.3 %
Anwendung: Ab 30 cm Kulturhöhe. Spritzen.
6, 9, 10
F Hopfen
Falscher Mehltau des Hopfens
Konzentration: 0.25 %
Anwendung: Bis 25-30 cm Kulturhöhe. Spritzen.
6, 8, 10
Z allg.
Falsche Mehltaupilze der Zierpflanzen
Krankheiten durch pathogene Bodenpilze
Konzentration: 0.25 %
Aufwandmenge: 2.5 kg/ha
Anwendung: Spritzen.
Z allg.
Falsche Mehltaupilze der Zierpflanzen
Krankheiten durch pathogene Bodenpilze
Aufwandmenge: 10 g/m²
Anwendung: Giessen.
11


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
  2. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha und muss für das jeweilige Stadium umgerechnet werden.
  3. Nur vor der Blüte und nach der Ernte.
  4. Maximal 4 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
  5. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  6. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  7. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur.
  8. Gegen Primärinfektionen.
  9. Gegen Sekundärinfektionen.
  10. Maximal 8 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
  11. Anwendung nur auf Topf- und Containerpflanzen


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.
  • R 36 Reizt die Augen.
  • R 52/53 Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
  • S 02 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • S 46 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung Xi
Symbol Kurzkennzeichnung - Reizend
Gefahrenbezeichnung Reizend


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

Ende Inhaltsbereich



http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de