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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 03.12.2014)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Ethosan

Produktekategorie Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Fungizid
Omya (Schweiz) AG
W-6589-3
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Tebuconazole
24.2 % 250 g/l
EC Emulsionskonzentrat
Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: 2-Ethylhexyllaktat
Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: Propyllaktat
Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: Natriumdioctylsulfosuccinat


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
O Aprikose
Pfirsich / Nektarine
Blüten- und Zweigdürre
Konzentration: 0.03 %
Aufwandmenge: 0.48 l/ha
Anwendung: Blüte bis BBCH 75 (50% Fruchtgrösse).
1, 2, 3, 4, 5, 6
O Kirsche
Blüten- und Zweigdürre
Konzentration: 0.03 %
Aufwandmenge: 0.48 l/ha
Anwendung: Blüte bis Schorniggelstadium.
1, 2, 3, 4, 5, 6
W Reben
Echter Mehltau der Rebe
Konzentration: 0.025 %
Aufwandmenge: 0.4 l/ha
Anwendung: Vor- und Nachblütebehandlungen bis spätestens Mitte August.
3, 4, 5, 7, 8, 9
G Bohnen
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia-Fäule
Aufwandmenge: 1 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Blühbeginn und Vollblüte.
5, 10, 11
G Erbsen
Brennfleckenkrankheit der Erbse
Graufäule (Botrytis cinerea)
Rost der Erbse
Aufwandmenge: 1 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Vor Blühbeginn und bei Vollblüte.
5, 11
G Karotten
Alternaria-Möhrenschwärze
Echter Mehltau der Möhre
Aufwandmenge: 0.6 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Bei Befallsbeginn.
5, 12
G Spargel
Blattschwärze der Spargel
Spargelrost
Aufwandmenge: 1 l/ha
Anwendung: Jung- und Ertragsanlagen (nach dem Stechen).
5, 13, 14
F Ackerbohne
Braunfleckenkrankheit
Rost der Ackerbohne
Aufwandmenge: 1 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
5, 15
F Eiweisserbse
Brennfleckenkrankheit der Erbse
Graufäule (Botrytis cinerea)
Rost der Erbse
Aufwandmenge: 1 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
5, 15
F Lein
Echter Mehltau des Leins
Pasmokrankheit
Stängelbräune des Leins
Aufwandmenge: 1 l/ha
5, 13, 15
F Raps
Wurzelhals- und Stengelfäule
Nebenwirkung:
Erhöhung der Standfestigkeit
Aufwandmenge: 1 l/ha
Anwendung: Im Herbst. Stadium 20-27 (BBCH).
5, 16
F Raps
Sclerotinia-Fäule
Aufwandmenge: 1.5 l/ha
Anwendung: Stadium 61-65 (BBCH).
5, 13, 16
F Raps
Wurzelhals- und Stengelfäule
Aufwandmenge: 1.5 l/ha
Anwendung: Stadium 30-31 (BBCH). Im Frühjahr.
5, 13, 16
F Weizen
Ährenfusariosen
Aufwandmenge: 1 l/ha
Anwendung: Stadium 55-69 (BBCH).
5, 16, 17
F Weizen
Braunrost
Gelbrost
Aufwandmenge: 0.5 - 1 l/ha
Anwendung: Stadium 31-61 (BBCH).
5, 16, 18
F Weizen
Echter Mehltau des Getreides
Septoria-Spelzenbräune (S. nodorum)
Aufwandmenge: 1 l/ha
Anwendung: Stadium 51-61 (BBCH).
5, 16
F Winterroggen
Braunrost
Aufwandmenge: 1 l/ha
Anwendung: Stadium 37-61 (BBCH).
5, 16


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  2. Maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
  3. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  4. Bei Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen sind bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels Schutzhandschuhe und ein Schutzanzug zu tragen.
  5. Beim Ansetzen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe, ein Schutzanzug und eine dicht abschliessende Schutzbrille oder ein Visier zu tragen. Beim Ausbringen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe und ein Schutzanzug zu tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabinen) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  6. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung darf dieses oder irgendein anderes Produkt, welches einen Wirkstoff aus der Wirkstoffgruppe der SSH (Sterolsynthesehemmer) enthält, nicht mehr als 4 mal pro Parzelle und Jahr ausgebracht werden.
  7. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und eine Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von 4500 m³ pro ha.
  8. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung darf dieses oder irgendein anderes Produkt, welches einen Wirkstoff aus der Wirkstoffgruppe der SSH (Sterolsynthesehemmer) enthält, nicht mehr als 3 mal pro Parzelle und Jahr ausgebracht werden.
  9. Keine Behandlung von Tafeltrauben.
  10. In Tankmischung mit Scala (2 l/ha).
  11. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  12. Maximal 3 Behandlungen pro Kultur im Abstand von 2-3 Wochen mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  13. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  14. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur und Jahr mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  15. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur.
  16. Maximal 1 Behandlung pro Kultur.
  17. Nach pflugloser Ansaat von anfälligen Sorten nach Weizen oder Mais.
  18. Hohe Dosierung nur bei stark anfälligen Sorten.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
  • H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
  • H318 Verursacht schwere Augenschäden.
  • H361d Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen.
  • H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Signalwort:
  • Gefahr
Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung GHS05 GHS07 GHS08 GHS09
Symbol Kurzkennzeichnung - Ätzend Kurzkennzeichnung - Vorsicht gefährlich Kurzkennzeichnung - Gesundheitsschädigend Kurzkennzeichnung - Gewässergefährdend
Gefahrenbezeichnung Ätzend Vorsicht gefährlich Gesundheitsschädigend Gewässergefährdend


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de