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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 16.06.2015)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Gesal Flint Pilzschutz

Produktekategorie Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Fungizid
COMPO Jardin AG
W-5994-1
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Trifloxystrobin
50 % WG Wasserdispergierbares Granulat
Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: Natrium-di-butyl-naphtalinsulfonat


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Brombeere [Freiland]
Roste der Brombeere
Rutenkrankheiten der Brombeere
Konzentration: 0.02 %
Aufwandmenge: 200 g/ha
Anwendung: Vor der Blüte und nach der Ernte.
1, 2
B Erdbeere
Blattfleckenkrankheiten der Erdbeere
Echter Mehltau der Erdbeere
Teilwirkung:
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.05 %
Aufwandmenge: 500 g/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 3
B Heidelbeere
Zweig- und Beerenkrankheit
Teilwirkung:
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.05 %
Aufwandmenge: 500 g/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 4
B Himbeere [Freiland]
Rost der Himbeere
Rutenkrankheiten der Himbeere
Konzentration: 0.02 %
Aufwandmenge: 200 g/ha
Anwendung: Vor der Blüte und nach der Ernte.
1, 5
B Mini-Kiwi
Colletotrichum-Fruchtfäule
Teilwirkung:
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.05 %
Wartefrist: 2 Woche(n)
1
B Rote Johannisbeere
Schwarze Johannisbeere
Stachelbeere
Mondscheinigkeit
Konzentration: 0.05 %
Aufwandmenge: 500 g/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 4
B Schwarzer Holunder
Beerenkrankheit
Doldenwelke
Teilwirkung:
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.05 %
Wartefrist: 2 Woche(n)
1
B Stachelbeere
Echter Mehltau der Ribes-Arten
Konzentration: 0.05 %
Aufwandmenge: 500 g/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 4
O Aprikose
Echter Mehltau der Aprikose
Schrotschuss
Konzentration: 0.025 %
Aufwandmenge: 400 g/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 6, 7
O Kernobst
Birnengitterrost
Blattbräune der Quitte
Echter Mehltau der Quitte
Echter Mehltau des Apfels/der Birne
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.01 %
Aufwandmenge: 160 g/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
7, 8, 9
O Kernobst
Botryosphaeria obtusa (Black rot)
Konzentration: 0.015 %
Aufwandmenge: 240 g/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
7, 10, 11
O Kernobst
Lagerkrankheiten [Lentizellenfäulnis, Lentizellenröte, Monilia, Graufäule, Grünfäule]
Lagerschorf des Kernobstes
Konzentration: 0.015 %
Aufwandmenge: 240 g/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Stadium 76-89 (BBCH).
7, 12, 13
O Kirsche
Bitterfäule der Kirsche
Blüten- und Zweigdürre
Fruchtmonilia
Schrotschuss
Sprühfleckenkrankheit der Kirsche
Konzentration: 0.025 %
Aufwandmenge: 400 g/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 7
O Pfirsich / Nektarine
Echter Mehltau des Pfirsichs
Schrotschuss
Konzentration: 0.025 %
Aufwandmenge: 400 g/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 7
O Pflaume
Zwetschge
Rost der Zwetschge
Schrotschuss
Konzentration: 0.025 %
Aufwandmenge: 400 g/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 7
O Steinobst [ausgenommen Kirschen]
Blüten- und Zweigdürre
Teilwirkung:
Fruchtmonilia
Konzentration: 0.025 %
Aufwandmenge: 400 g/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 7
W Reben
Echter Mehltau der Rebe
Falscher Mehltau der Rebe
Rotbrenner
Schwarzfäule der Rebe
Schwarzfleckenkrankheit der Rebe
Teilwirkung:
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.015 %
Aufwandmenge: 240 g/ha
Anwendung: Vom 3-Blattstadium bis spätestens Mitte August.
14, 15, 18
W Reben
Echter Mehltau der Rebe
Falscher Mehltau der Rebe
Rotbrenner
Schwarzfäule der Rebe
Schwarzfleckenkrankheit der Rebe
Teilwirkung:
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.015 %
Aufwandmenge: 240 g/ha
Anwendung: Vom 3-Blattstadium bis spätestens Mitte August.
14, 15, 16, 19
W Reben
Echter Mehltau der Rebe
Falscher Mehltau der Rebe
Rotbrenner
Schwarzfäule der Rebe
Schwarzfleckenkrankheit der Rebe
Teilwirkung:
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.015 %
Aufwandmenge: 240 g/ha
Anwendung: Nach der Blüte, bis spätestens Mitte August.
15, 16, 17, 19
W Reben
Echter Mehltau der Rebe
Falscher Mehltau der Rebe
Rotbrenner
Schwarzfäule der Rebe
Schwarzfleckenkrankheit der Rebe
Teilwirkung:
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.015 %
Aufwandmenge: 240 g/ha
Anwendung: Nach der Blüte, bis spätestens Mitte August.
15, 17, 18
W Reben
Echter Mehltau der Rebe
Falscher Mehltau der Rebe
Graufäule (Botrytis cinerea)
Rotbrenner
Schwarzfäule der Rebe
Schwarzfleckenkrankheit der Rebe
Konzentration: 0.025 %
Aufwandmenge: 400 g/ha
Anwendung: Ab Blüte bis spätestens Mitte August.
15, 18, 20
W Reben
Echter Mehltau der Rebe
Falscher Mehltau der Rebe
Graufäule (Botrytis cinerea)
Rotbrenner
Schwarzfäule der Rebe
Schwarzfleckenkrankheit der Rebe
Konzentration: 0.025 %
Aufwandmenge: 400 g/ha
Anwendung: Nach der Blüte, bis spätestens Mitte August.
15, 18, 21
G Blattkohle
Blumenkohle
Kopfkohle
Rosenkohl
Alternaria-Kohlschwärze
Blattfleckenpilze
Wurzelhals- und Stengelfäule
Teilwirkung:
Falscher Mehltau der Kreuzblütengewächse
Aufwandmenge: 0.25 - 0.5 kg/ha
Wartefrist: 1 Woche(n)
1
G Chicorée
Alternaria spp.
Aufwandmenge: 0.25 - 0.5 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1
G Gurken
Kürbisse mit geniessbarer Schale
Echter Mehltau der Kürbisgewächse
Gummistengelkrankheit
Konzentration: 0.05 %
Aufwandmenge: 0.25 - 0.5 kg/ha
Wartefrist: 3 Tage
Anwendung: Ab Befallsbeginn.
1
G Karotten
Alternaria-Möhrenschwärze
Echter Mehltau der Möhre
Aufwandmenge: 0.25 - 0.5 kg/ha
Wartefrist: 1 Woche(n)
1
G Knollensellerie
Septoria-Blattfleckenkrankheit des Selleries
Aufwandmenge: 0.25 - 0.5 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1
G Melonen
Ölkürbisse
Speisekürbis
Wassermelonen
Echter Mehltau der Kürbisgewächse
Gummistengelkrankheit
Konzentration: 0.05 %
Aufwandmenge: 0.25 kg/ha
Wartefrist: 3 Tage
Anwendung: Ab Befallsbeginn.
1
G Freiland: Salate (Asteraceae)
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia spp.
Aufwandmenge: 0.25 - 0.5 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
Anwendung: 1. Behandlung bei Befallsbeginn.
1, 22
G Gewächshaus: Salate (Asteraceae)
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia spp.
Aufwandmenge: 0.25 - 0.5 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: 1. Behandlung bei Befallsbeginn.
1, 22
G Stangensellerie
Septoria-Blattfleckenkrankheit des Selleries
Aufwandmenge: 0.25 - 0.5 kg/ha
Wartefrist: 1 Woche(n)
1
F Hopfen
Echter Mehltau des Hopfens
Konzentration: 0.025 %
Wartefrist: 2 Woche(n)
Anwendung: In 3000-5000 l Wasser/ha.
23
F Kartoffeln
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Aufwandmenge: 150 g/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 24, 25
F Kartoffeln
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Aufwandmenge: 250 g/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 24
Z allg.
Blattfleckenpilze
Echte Mehltaupilze der Zierpflanzen
Falsche Mehltaupilze der Zierpflanzen
Rostpilze
Sternrusstau der Rosen
Teilwirkung:
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.05 %
Aufwandmenge: 500 g/ha
1
Z Zier- und Sportrasen
Colletotrichum graminicola
Echter Mehltau
Helminthosporium-Krankheiten
Laetisaria fuciformis
Rhynchosporium-Blattflecken des Rasens
Rostpilze
Sclerotinia spp.
Sommerflecken
Konzentration: 0.08 %
Aufwandmenge: 800 g/ha
1
Z Zierkürbis
Echter Mehltau der Kürbisgewächse
Gummistengelkrankheit
Konzentration: 0.05 %
Aufwandmenge: 0.25 - 0.5 kg/ha
Anwendung: 1. Behandlung bei Befallsbeginn.
1


Auflagen und Bemerkungen:
  1. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus derselben Wirkstoffgruppe.
  2. Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  3. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  4. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "50 - 90% der Blütenstände mit sichtbaren Früchten" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  5. Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  6. Auch für die Luftapplikation.
  7. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  8. Nur in Tankmischung mit Captan 80 (0.125%).
  9. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung dürfen Pflanzenschutzmittel mit einen Wirkstoff der Gruppe der QoI (Quinone outside Inhibitors) nicht mehr als 4 Mal pro Jahr ausgebracht werden, wovon höchstens 2 aufeinander folgende Behandlungen erlaubt sind.
  10. Nur in Tankmischung mit Captan 0.125%.
  11. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 4 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus derselben Wirkstoffgruppe.
  12. Nur in Tankmischung mit Captan 80 (0.125%) oder Folpet 80 (0.1%).
  13. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal eine Anwendung in dieser Indikation. Pflanzenschutzmittel mit einem Wirkstoff der Gruppe der QoI (Quinone outside Inhibitors) dürfen nicht mehr als 4 Mal pro Jahr ausgebracht werden.
  14. Nur in Tankmischung mit Cyrano 0.2%, Folpet 80 0.125%, Melody combi 0.15% oder Profiler 0.1875%.
  15. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und eine Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von 4500 m³ pro ha.
  16. Luftapplikation.
  17. Nur in Tankmischung mit Ocarina 0.125%.
  18. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung dürfen Pflanzenschutzmittel mit einem Wirkstoff der Gruppe der QoI (Quinone outside Inhibitors) nicht mehr als 3 Mal pro Jahr ausgebracht werden, wovon höchstens 2 aufeinander folgende Behandlungen erlaubt sind. Nur in Mischung mit einem gegen den Echten Mehltau wirksamen Produkt einer anderen Wirkstoffgruppe.
  19. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung dürfen Pflanzenschutzmittel mit einem Wirkstoff der Gruppe der QoI (Quinone outside Inhibitors) nicht mehr als 2 Mal pro Jahr ausgebracht werden. Nur in Mischung mit einem gegen den Echten Mehltau wirksamen Produkt einer anderen Wirkstoffgruppe.
  20. Nur in Tankmischung mit Folpet 80 WDG 0.125% (W 5012) oder Melody combi 0.15% (W 6070) oder Cyrano 0.2% (W 6219).
  21. Nur in Tankmischung mit Ocarina 0.125% (W 6566).
  22. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur.
  23. Maximal 2 Behandlungen pro Jahr.
  24. Behandlung bei vollem Krautwachstum.
  25. In Tankmischung mit 2.0 l/ha Consento.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.
  • R 43 Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich.
  • R 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
  • S 02 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • S 24 Berührung mit der Haut vermeiden.
  • S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.
  • S 37 Geeignete Schutzhandschuhe tragen.
  • S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung N Xi
Symbol Kurzkennzeichnung - Umweltgefährlich Kurzkennzeichnung - Reizend
Gefahrenbezeichnung Umweltgefährlich Reizend


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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