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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 04.05.2016)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Vitigran 50
Bewilligung beendet: Ausverkaufsfrist: 31.07.2016, Aufbrauchfrist: 31.07.2017

Produktekategorie Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Bakterizid
Fungizid
Omya (Schweiz) AG
W-669
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Kupfer (als Oxychlorid)
50 % WP Wasserdispergierbares Pulver


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Brombeere
Himbeere
Rutenkrankheiten der Brombeere
Rutenkrankheiten der Himbeere
Konzentration: 0.2 - 0.5 %
Anwendung: Vor der Blüte und nach der Ernte.
1, 2
B Erdbeere
Blattfleckenkrankheiten der Erdbeere
Konzentration: 0.1 - 0.3 %
Anwendung: Vor der Blüte und nach der Ernte.
1, 3
B Ribes Arten
Blattfallkrankheit der Ribes-Arten
Konzentration: 0.1 - 0.3 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Unmittelbar nach der Blüte und nach der Ernte.
1, 4
O Kernobst
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.1 - 0.2 %
Anwendung: Beim Austrieb.
1, 5
O Kernobst
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.05 - 0.1 %
Anwendung: Vor der Blüte, als Zusatz zu Netzschwefel oder zu org. Fungiziden.
1, 5
O Kirsche
Bakterienbrand der Kirsche
Konzentration: 0.2 - 0.3 %
Anwendung: Beim Blattfall.
1, 5, 6
O Steinobst
Kräuselkrankheit des Pfirsichs
Narren- oder Taschenkrankheit der Zwetschge
Schrotschuss
Konzentration: 0.2 - 0.3 %
Anwendung: Beim Austrieb.
1, 5
W Reben
Falscher Mehltau der Rebe
Teilwirkung:
Echter Mehltau der Rebe
Graufäule (Botrytis cinerea)
Nebenwirkung:
Rotbrenner
Konzentration: 0.1 %
Anwendung: Nach der Blüte, bis spätestens Mitte August.
7, 8, 9
W Reben
Falscher Mehltau der Rebe
Konzentration: 0.3 %
Anwendung: Abschlussbehandlung spätestens Ende August, nur bei starkem Befallsdruck.
8
W Reben
Teilwirkung:
Falscher Mehltau der Rebe
Konzentration: 0.1 %
Anwendung: Bis spätestens Ende August.
8
G Aubergine
Tomaten
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Kraut- und Fruchtfäule
Septoria-Blattfleckenkrankheit der Tomate/Aubergine
Konzentration: 0.5 - 0.7 %
Wartefrist: 3 Tage
1, 10
G Aubergine
Tomaten
Teilwirkung:
Bakterielle Fleckenkrankheit
Bakterielle Tomatenwelke
Konzentration: 0.5 - 0.7 %
Wartefrist: 3 Tage
1
G Blattkohle
Blumenkohle
Kopfkohle
Rosenkohl
Adernschwärze
Alternaria-Kohlschwärze
Bakterienweichfäule
Falscher Mehltau der Kreuzblütengewächse
Pseudomonas
Umfallkrankheit des Kohls
Konzentration: 0.2 %
Aufwandmenge: 2 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Ab Befallsbeginn.
1, 11
G Bohnen
Teilwirkung:
Bohnenbrand
Fettfleckenkrankheit
Konzentration: 0.2 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 12
G Gurken
Teilwirkung:
Eckige Blattfleckenkrankheit
Falscher Mehltau der Kürbisgewächse
Konzentration: 0.2 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 12
G Karotten
Alternaria-Möhrenschwärze
Konzentration: 0.5 - 0.7 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 10
G Knollensellerie
Stangensellerie
Septoria-Blattfleckenkrankheit des Selleries
Konzentration: 0.5 - 0.7 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 10
G Kohlarten
Teilwirkung:
Adernschwärze
Konzentration: 0.2 %
1, 13
G Rande
Cercospora- und Ramularia-Blattfleckenkrankheiten
Konzentration: 0.5 - 0.7 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 10
G Schwarzwurzel
Weisser Rost der Schwarzwurzel
Konzentration: 0.5 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 14
F Kartoffeln
Kraut- und Knollenfäule
Aufwandmenge: 7 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Eine Behandlung pro Jahr (3.5 kg Cu/ha).
1, 15, 16
Z allg.
Blattfleckenpilze
Konzentration: 0.1 - 0.5 %
1
Z allg.
Falsche Mehltaupilze der Zierpflanzen
Konzentration: 0.1 - 0.3 %
1
Z Begonia
Pelargonien
Bakteriosen
Konzentration: 0.1 %
Anwendung: Prophylaxe.
1
Z Blautanne
Knospensterben der Blautanne
Konzentration: 1 %
1
Z Kirschlorbeer
Schrotschuss
Konzentration: 0.1 - 0.3 %
1
Z Rhododendron
Knospensterben an Rhododendron
Konzentration: 0.1 - 0.3 %
1
Z Rosen
Rindenbrandkrankheit der Rosen
Konzentration: 0.1 %
1
Z Rosen
Rindenbrandkrankheit der Rosen
Konzentration: 0.6 %
Anwendung: Herbst- und Winterspritzung.
1


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Höchstens 4 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr.
  2. Die angegebene Konzentration bezieht sich auf eine Basiswassermenge von 1000 Liter pro Hektare. Die Wassermenge muss an das Entwicklungsstadium der Kultur oder, im Fall von Herbsthimbeeren, an die Höhe der Hecke gemäss den Berechnungstabellen von Agroscope angepasst werden.
  3. Die angegebene Konzentration bezieht sich auf eine Basiswassermenge von 1000 Liter pro Hektare. Die Wassermenge muss an das Entwicklungsstadium der Kultur sowie an die Pflanzendichte gemäss den Berechnungstabellen von Agroscope angepasst werden.
  4. Die angegebene Konzentration bezieht sich auf eine Basiswassermenge von 1000 Liter pro Hektare. Die Wassermenge muss an das Entwicklungsstadium der Kultur gemäss den Berechnungstabellen von Agroscope angepasst werden.
  5. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  6. Nur bei starkem Befall und bei anfälligen Sorten.
  7. Auch für die Luftapplikation.
  8. Maximal 6 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr; innert 5 aufeinanderfolgender Jahre maximal 20 kg Kupfer-Metall je Hektar (Kupferbilanzierung).
  9. In Tankmischung mit Folpet-haltigen Präparaten.
  10. In Tankmischung mit organischen Fungiziden genügt die Hälfte der aufgeführten Konzentration.
  11. Maximal 4 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
  12. Vorsicht wegen Phytotoxizität!
  13. Nur zur Anzucht von Jungpflanzen.
  14. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur und Jahr.
  15. Bei Frühkartoffeln 2 Wochen Wartefrist.
  16. Spritzabstände 7-10 Tage zu anderen Kontaktfungiziden.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.
  • R 20/22 Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken.
  • R 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
  • S 02 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.
  • S 46 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen.
  • S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung N Xn
Symbol Kurzkennzeichnung - Umweltgefährlich Kurzkennzeichnung - Gesundheitsschädlich
Gefahrenbezeichnung Umweltgefährlich Gesundheitsschädlich


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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