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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 03.12.2014)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Reldan 22

Produktekategorie Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Insektizid
Dow AgroSciences Switzerland S.A.
W-6801
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Chlorpyrifos-methyl
21.4 % 225 g/l
EC Emulsionskonzentrat
Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: Solvent Naphtha


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
O Kernobst
Apfelblütenstecher
Konzentration: 0.2 %
Aufwandmenge: 3.2 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Beim Austrieb (BBCH 51-53).
1, 2, 3, 4, 5
O Kernobst
Apfelwickler
Austernschildläuse
Kleiner Fruchtwickler
Schalenwickler
Teilwirkung:
Blattläuse (Röhrenläuse)
Konzentration: 0.2 %
Aufwandmenge: 3.2 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Im Sommer.
1, 2, 3, 4, 5
O Kernobst
Bodenseewickler
Sägewespen
Teilwirkung:
Blattläuse (Röhrenläuse)
Gallmücken
Konzentration: 0.2 %
Aufwandmenge: 3.2 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Nach der Blüte (BBCH 69-72).
1, 2, 3, 4, 5
O Kernobst
Frostspanner
Gespinstmotten
Schalenwickler
Teilwirkung:
Blattläuse (Röhrenläuse)
Konzentration: 0.2 %
Aufwandmenge: 3.2 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Vor- oder Nachblüte (BBCH 57-59 oder 69-71).
1, 2, 3, 4, 5
W allg.
Grüne Rebzikade [2. Generation]
Konzentration: 0.2 %
Aufwandmenge: 3.2 l/ha
Anwendung: Nach der Blüte.
2, 4, 5, 6
W allg.
Rebzikade (Scaphoideus titanus)
Konzentration: 0.2 %
Aufwandmenge: 3.2 l/ha
2, 4, 5, 6, 7, 8
W allg.
Traubenwickler [2. Generation = Sauerwurm]
Konzentration: 0.2 %
Aufwandmenge: 2.4 l/ha
Anwendung: Nach der Blüte.
2, 4, 5, 9
G Gewächshaus: Aubergine
Gewächshaus: Paprika
Gewächshaus: Tomaten
Eulenraupen [Junge Raupen.]
Konzentration: 0.35 %
Aufwandmenge: 3.5 l/ha
Wartefrist: 3 Tage
4, 10
F Getreide
Getreidehähnchen
Aufwandmenge: 1.5 l/ha
Anwendung: Vor der Blüte.
4, 10, 11, 12
F Raps
Rapsglanzkäfer
Aufwandmenge: 1.5 l/ha
Anwendung: Bis Stadium 59 (BBCH). Im Knospenstadium, vor der Blüte.
4, 10, 11, 12
Z allg.
Lepidopterenlarven
Konzentration: 0.35 %
4, 5, 10


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  2. SPe 8 - Gefährlich für Bienen: Darf nicht mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen (z.B. Kulturen, Einsaaten, Unkräutern, Nachbarkulturen, Hecken) in Kontakt kommen. Blühende Einsaaten oder Unkräuter sind vor der Behandlung zu entfernen (am Vortag mähen/mulchen).
  3. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus derselben Wirkstoffgruppe.
  4. Das Produkt kann bei Hautkontakt möglicherweise Allergien auslösen. Beim Ansetzen der Spritzbrühe müssen Schutzhandschuhe getragen werden. Ist bei der Applikation der Spritzbrühe oder bei den Nachfolgearbeiten der Hautkontakt mit dem Pflanzenschutzmittel nicht zu vermeiden (z.B. durch Sprühnebel oder Pflanzenkontakte), so müssen zusätzlich Schutzanzug und festes Schuhwerk getragen sowie weitere geeignete Schutzausrüstung (z.B. Visier, Kopfbedeckung) verwendet werden.
  5. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.
  6. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und eine Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von 4500 m³ pro ha.
  7. Behandlung nur auf Anweisung der Kantonalen Pflanzenschutzdienste.
  8. 1-2 Behandlungen, im Intervall von 15-20 Tagen.
  9. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf eine Behandlung der Traubenzone sowie eine Referenzbrühmenge von 1200 l/ha.
  10. SPe 8 - Gefährlich für Bienen: Darf nicht mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen (z.B. Kulturen, Einsaaten, Unkräutern, Nachbarkulturen, Hecken) in Kontakt kommen.
  11. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus derselben Wirkstoffgruppe.
  12. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • R 36/38 Reizt die Augen und die Haut.
  • R 43 Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich.
  • R 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
  • R 67 Dämpfe können Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.
  • S 02 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • S 13 Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.
  • S 24 Berührung mit der Haut vermeiden.
  • S 26 Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren.
  • S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.
  • S 37 Geeignete Schutzhandschuhe tragen.
  • S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden.
  • SPe 8 Bienengefährlich


Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung N Xi
Symbol Kurzkennzeichnung - Umweltgefährlich Kurzkennzeichnung - Reizend
Gefahrenbezeichnung Umweltgefährlich Reizend


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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http://www.blw.admin.ch/psm/produkte/index.html?lang=de