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Projektinitiativen


Auslöser einer gemeinschaftlichen Projektinitiative (GPI) ist eine regional verankerte Interessengruppe oder Organisation, die mit einer neuen Projektidee eine bestimmte Entwicklung in der Region vorantreiben will. Idealerweise verbindet sich damit eine Trägerschaft, die Eigenverantwortung wahrnimmt und sich von Beginn weg finanziell am Projekt beteiligt.

Die Agrargesetzgebung erlaubt, verschiedene Ausrichtungen von Projekten in ihrer Entwicklungsphase mit einem Beitrag an das Coaching (fachliche Begleitung für die Planung und/oder Umsetzung einer gemeinschaftlichen Projektinitiative)  zu unterstützen:

Je nach Ausrichtung werden durch das Coaching die Projekterarbeitung (Landschaftsqualitätsprojekte), die Gesuchserarbeitung (Ressourcenprojekte) oder eine Vorabklärung (PRE, Gewässersanierung) finanziell unterstützt. Die finanzielle Unterstützung ist beschränkt auf den Aufwand einer fachlichen Begleitung zur Erarbeitung der verlangten Unterlagen. Das BLW setzt sich damit zum Ziel, positive Entwicklungen in Regionen des ländlichen Raums auszulösen und dabei bestehende und neue Massnahmen des Landwirtschaftsgesetzes und des Gesetzes über den Gewässerschutz bestmöglich zu koordinieren.

Eingabe Projektskizzen

Für die Präsentation einer gemeinschaftlichen Projektidee genügt eine Projektskizze. Sie dient als Gesuch zur finanziellen Unterstützung einer fachlichen Begleitung und ist bei der Koordinationsstelle im BLW (Ländliche Entwicklung) einzureichen.

Eingabetermine für die Projektskizzen sind jeweils:

28. Februar
31. Mai
31. August
30. November

Projektskizzen, die bis zu diesen Terminen schriftlich und unterzeichnet beim Bundesamt für Landwirtschaft eintreffen, werden für die nächste Sitzung des Koordinationsgremiums BLW traktandiert. Über die Entscheide werden die Gesuchstellerinnen und Gesuchstellern in der Regel in der zweiten Hälfte des Folgemonats informiert.

Die Ablehnung eines Unterstützungsbeitrags ist endgültig. Eine Neubeurteilung kann nur im Rahmen einer neuen Projektskizze versucht werden. Die Zusicherung einer finanziellen Unterstützung erfolgt unter Vorbehalt der Unterzeichnung eines Finanzhilfevertrags und der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel des Bundes.


Rechtliche Grundlagen ab 1. Januar 2008:

  • Landwirtschaftsgesetz, Art. 136 Abs. 3bis (SR 910.1)
  • Landwirtschaftsberatungsverordnung, Art. 1 Bst. d. und Art. 10 (SR 915.1)

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Volltextsuche

Projektidee

Kontakt

Bundesamt für Landwirtschaft BLW
Fachbereich Agrarökonomie, Raum und Strukturen Mattenhofstrasse 5
3003 Bern

Koordination und Information:
Gustav Munz
Tel. +58 463 50 75
E-Mail: gustav.munz@blw.admin.ch


http://www.blw.admin.ch/themen/00233/00234/index.html?lang=de