Bundesamt für Landwirtschaft BLW

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Mitgliedstaaten der EU und EFTA

Für den Export von landwirtschaftlichen Erzeugnissen innerhalb der Zollkontingente in die EU sind diverse spezifische Regelungen zu beachten. Informationen über die Zollkontingente der EU zugunsten der Schweiz sowie über den Stand der Ausschöpfung können in der „Liste der Zollkontingente EU mit Ursprung CH" eingesehen werden.

Export von Wurstwaren in die EU
Betroffene Produkte:
Wurstwaren und bestimmte Fleischerzeugnisse mit den Taric-Codes 0210195010, 0210198110, 1601001010, 1601009110, 1601009910, 0210198120 und 1602491910.
Beschreibung: Wurstwaren und bestimmte Fleischerzeugnisse mit Ursprung in der Schweiz können im Umfang von 1‘900‘000 kg jährlich zollfrei in die EU exportiert werden. Seit dem 1. Januar 2010 wird das Zollkontingent nach der Reihenfolge der Verzollung („Windhund an der Grenze") zugeteilt. Für den Import von Schweizer Wurstwaren in die EU wird demnach lediglich noch ein Ursprungsnachweis benötigt.

Typ: PDF
Merkblatt betreffend Import von Wurstwaren mit Ursprung Schweiz in die EU
Letzte Änderung: 24.10.2013 | Grösse: 107 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
VERORDNUNG (EG) Nr. 1126/2009
Gültig ab 14.01.2010 | Grösse: 750 kb | Typ: PDF

Echtheitszertifikate für Trockenfleisch
Betroffene Produkte: Trockenfleisch, ohne Knochen.
Zuständige Stellen: Kantonale Veterinärdienste, Bundesamt für Landwirtschaft.
Beschreibung: Für den Import von Schweizer Trockenfleisch (Nr. 0210209010) verlangt die Europäische Gemeinschaft (EG) zusätzlich die Ausstellung von Echtheitszertifikaten, welche die Einhaltung der Produktionsvorschriften beim Trockenfleisch garantieren. Die Formulare für die Ausstellung der Echtheitszertifikate müssen vollständig ausgefüllt dem zuständigen Kantonalen Veterinärdienst zur Beglaubigung zugestellt werden. Das so ausgestellte Echtheitszertifikat begleitet im Original die Warensendung. Die Formulare für die Ausstellung der Echtheitszertifikate können unter nachfolgender Adresse bezogen werden:

Bündner Fleischfabrikanten
Andrea Mani
Obere Gasse 24
7000 Chur
081 257 04 30
a.mani[at]bluewin.ch

Übersicht über das Zollkontingent-Nr.094202

Jährliche Ausgangsmenge:1‘200‘000.0 kg
Verbleibende Kontingentsmenge 2009 per 30.10.2009:0.0 kg
Verbleibende Kontingentsmenge 2010 per 27.07.2010:0.0 kg
Verbleibende Kontingentsmenge 2011 per 30.08.2011:0.0 kg
Verbleibende Kontingentsmenge 2012 per 28.08.2012:0.0 kg
Verbleibende Kontingentsmenge 2013 per 26.11.2013:0.0 kg
Verbleibende Kontingentsmenge 2014 per 15.04.2014:679'400.0 kg

 

Konformitätskontrollen beim Export von Obst und Gemüse in die EU
Betroffene Produkte:
Obst und Gemüse, frisch.
Zuständige Stelle: Qualiservice GmbH im Auftrag des Bundesamts für Landwirtschaft.
Beschreibung: Obst und Gemüse muss bei der Ausfuhr den Vermarktungsnormen der EU entsprechen. Die Qualiservice GmbH ist vom BLW mit der Organisation der Kontrolle der betreffenden Normen, sowie mit der Aus- und Weiterbildung von Inspektorinnen und Inspektoren beauftragt. Zusätzliche können immer privatrechtliche Anforderungen zwischen Lieferanten und Käufer vereinbart sein.

Entry-Preisverfahren (Einfuhrpreissystem) beim Export von Obst und Gemüse in die EU
Betroffene Produkte:
Tomaten, Gurken, Zucchini, Tafeläpfel, Artischocken, diverse Zitrusfrüchte, Tafeltrauben, Birnen, Aprikosen, Kirschen, Pflaumen und Pfirsiche inkl. Nektarinen.
Zuständige Stellen: Zollbehörden im jeweiligen Bestimmungsland.
Beschreibung: Das Entry-Preisverfahren schützt die Erzeuger innerhalb der EU vor ausländischen Billigimporten. Der Entry-Preis wird für bestimmte Sorten Obst und Gemüse und gewisse Saisonzeiträume festgelegt. Bei Unterschreitung des Entry-Preises bei der Einfuhr in die EU wird neben dem Wertzoll ein zusätzlicher Zoll erhoben. Je stärker der Entry-Preis unterschritten wird, desto höher fällt dieser zusätzliche Zoll aus. Weiterführende Informationen:

Ausfuhrbeiträge für Erzeugnisse aus Landwirtschaftsprodukten
Betroffene Produkte:
Bestimmte Grundstoffe gemäss Artikel 1 der Verordnung über die Ausfuhrbeiträge für Erzeugnisse aus Landwirtschaftsprodukten (SR 632.111.723).
Zuständige Stelle: Eidgenössische Zollverwaltung.
Beschreibung: Um das Rohstoff-Preishandicap der schweizerischen Nahrungsmittelindustrie zu mildern, besteht an der Grenze ein Preisausgleichssystem. Grenzabgaben setzen die in den importierten Verarbeitungsprodukten enthaltenen Grundstoffe auf das inländische Preisniveau hinauf, während Ausfuhrbeiträge bestimmte Grundstoffe in Verarbeitungsprodukten verbilligen. Weiterführende Informationen:


Zuletzt aktualisiert am: 04.03.2014
Autor: Frank Moser

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