Wettbewerbliche Vergabe von Beratungsprojekten

Das BLW setzt ab 2014 einen Teil der Mittel im Beratungswesen nach wettbewerblichen Verfahren ein. Damit werden mehr Wettbewerb und Kostenvergleichbarkeit erreicht.

Die Geschäftsprüfungskommission des Ständerates hat 2009 vom Bundesrat verlangt, unter anderem beim Vertrag zwischen dem BLW und der AGRIDEA für mehr Wettbewerb zu sorgen. In der Folge kürzt das BLW den bisherigen Umfang der Finanzhilfe an AGRIDEA ab 2014 um 10 Prozent. Durch weitere Einsparungen bei anderen Organisationen steht so ab 2014 rund eine Million Franken pro Jahr zur Verfügung, die nach wettbewerblichen Prinzipien im Beratungswesen Schweiz eingesetzt werden kann und durch Innovations- oder Multiplikatoreffekte zu entsprechenden Wirkungen in der Praxis führen soll.

Ziele

Die wettbewerbliche Vergabe in der Beratung soll erstens zu mehr Wettbewerb und Kostenvergleichbarkeit führen und zweitens für mehr Handlungsspielraum und Innovation im Landwirtschaftlichen Innovations- und Wissenssystem LIWIS sorgen. Neue Akteure haben die Möglichkeit, in der Beratung aktiv zu werden und ihre Wirksamkeit und Effizienz zu beweisen. Die wettbewerbliche Vergabe erlaubt sowohl neuen wie auch bekannten Akteuren, neue Beratungsinhalte aufzugreifen oder neue Ansätze vorzuschlagen. Dadurch entstehen Flexibilität und zusätzliche Bewegung im System, somit Raum für Innovation.

Wirkungsweise und Hauptaufgaben der Beratung

Beratung soll auf zwei Arten Wirkung erzielen:

Die erwünschten Wirkungen werden durch vier Hauptaufgaben der Beratung erreicht:

Nicht als Beratung zählen Vollzugsmassnahmen, Standesvertretung und Lobbying, Parteiexpertisen in Abklärungen oder Konfliktfällen und Ähnliches.

Letzte Änderung 14.06.2016

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