Massnahmen zur Verminderung der Ammoniakemissionen

Neue Bestimmungen in der Luftreinhalte-Verordnung zum Umgang mit Gülle

Über 90 Prozent der schweizweiten Ammoniakemissionen stammen aus der Landwirtschaft. Ein bedeutender Anteil davon stammt aus der Gülle, wo es ein grosses Potential zur Reduktion gibt. Mit dem Ziel, diese Ammoniakemissionen weiter zu vermindern, hat der Bundesrat im Februar 2020 Änderungen der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) betreffend den Umgang mit Gülle genehmigt.

Zwei Massnahmen zur Vermeidung von Ammoniak- und Geruchsemissionen werden nun in die LRV aufgenommen:

Präzisierung der Bestimmungen und Ausnahmen

Zur Präzisierung der Bestimmungen sowie weiteren technisch oder betrieblich begründeten Ausnahmen, werden die bestehenden Vollzugshilfen zum Umweltschutz in der Landwirtschaft entsprechend überarbeitet. Die Überarbeitung geschieht in Zusammenarbeit des BAFU und des Bundesamtes für Landwirtschaft BLW unter Einbezug der Kantone, d.h. der Konferenz der Vorsteher der Umweltschutzämter (KVU) und der Konferenz der kantonalen Landwirtschaftsdirektoren (KOLAS). Ein erster Entwurf der überarbeiteten Vollzugshilfen soll gegen Ende dieses Jahres in eine breite Konsultation gegeben werden.

Weiterführende Informationen

Letzte Änderung 27.05.2020

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