Beitrag für die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln im Rebbau

Das Agrarumweltmonitoring zeigt, dass auf Rebflächen grosse Mengen an Pflanzenschutzmitteln pro Flächeneinheit appliziert werden. Mit einem Anreiz soll eine Verbesserung des Ist-Zustandes beim Einsatz von im Rebbau erreicht werden.
Die Direktzahlung honoriert Massnahmen zur Reduktion oder zum Verzicht auf Herbizide und Fungizide. Zudem wird die eingesetzte Kupfermenge limitiert.

Im Rahmen der Arbeiten zum Aktionsplan Pflanzenschutzmittel wurde eine Liste von Pflanzenschutzmitteln mit besonderem Risikopotential erstellt. Diese Produkte sind für die Beteiligung am Programm nicht zugelassen. Kupfer ist ebenfalls in dieser Liste enthalten. Deshalb ist auch Kupfer nur noch stark eingeschränkt einsetzbar oder auf Kupfer zu verzichten.

Um die Beiträge zu erhalten, muss auf allen angemeldeten Flächen eines Betriebes dieselbe Massnahmenkombination gewählt und ausgeführt werden. Abmeldungen einzelner Flächen, weil die Bedingungen nicht eingehalten werden können, sind dabei möglich. Die Pflicht zur Gesamtbetrieblichkeit besteht nicht; dies gibt mehr Flexibilität um in die Programme einzusteigen.

Die Beiträge sind bis 2021 limitiert.

Weiterführende Informationen

Letzte Änderung 06.09.2019

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