Beitrag für die Ausrüstung von Spritzen mit einem Spülsystem mit separatem Spülkreislauf zur Reinigung von Geräten für das Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln

Gewässerbelastungen mit Pflanzenschutzmitteln können häufig auf punktuelle Einträge zurückgeführt werden. Die Reinigung von Feld- und Gebläsespritzen – vor allem wenn diese auf dem Hof erfolgt – stellt ein Risiko für punktuelle Einträge von PSM in Gewässer dar. Bei diesem Risiko setzen Spülsysteme mit separatem Spülkreislauf zur Innenreinigung von Feld- und Gebläsespritzen an. Bei damit ausgerüsteten Spritzen kann die Spritzeninnenreinigung bei korrekter Handhabung auf dem Feld sauber durchgeführt werden. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung von Punkteinträgen in Oberflächengewässer geleistet.

Mit Ressourceneffizienzbeiträgen werden diese Geräte mit einer einmaligen Unterstützung gefördert. Dabei ist auch das Nachrüsten bestehender Spritzen möglich.

Ab 2023 ist ein System zur Innenreinigung der Spritze für alle für den Pflanzenschutz eingesetzten Geräte mit einem Behälter von mehr als 400 Litern Inhalt obligatorisch. Das Starten und Durchführen des Spülens muss ohne Absteigen vom Traktor möglich sein. Welches Innenreinigungs- system (kontinuierlich oder abgesetzt) aufgebaut ist, spielt keine Rolle. Unter Spülen wird die Innenreinigung des Brühbehälters und das Spülen des Spritzbalkens verstanden. Für die Innenreinigung ist das Wasser des Spülbehälters durch Innenreinigungsdüsen zu pumpen.

Weiterführende Informationen

Letzte Änderung 19.12.2017

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