Be- und Entwässerungen

Bewässerung

Bewässerungen von landwirtschaftlichem Kulturland sind Wassergaben während der Vegetationsperiode in Trockenzeiten. Sie sichern den Ertrag und verhindern Ernteeinbussen.

In ariden Klimabereichen ist eine Bewässerung oft eine notwendige Voraussetzung für den Anbau landwirtschaftlicher Kulturen. In unseren Breiten wird in der Regel nur temporär zu bestimmten Zeiten der Vegetationsperiode bewässert, nämlich, wenn die angebauten Kulturen für ihr Wachstum mehr Wasser benötigen als ihnen aus dem Bodenwasservorrat zur Verfügung steht. In Sonderkulturen sollen Bewässerungen helfen, Frostschäden zu mindern. In der Schweiz kann in Gebieten mit besonderer Trockenheit und zur Sicherung der inländischen Nachfrage von Obst, Gemüse, Kartoffeln und Spezialkulturen die Bewässerung gefördert werden. Besonders effiziente Bewässerungsanlagen können ausserdem mit Zusatzbeiträgen gefördert werden.


Wasserhaushalt, Bodenstruktur, Entwässerung

Der Wasserhaushalt im landwirtschaftlichen Kulturland behandelt den Zu- und Abfluss von Oberflächen- und Grundwasser. Die vorherrschende Boden- und Gefügestruktur in Kulturlandböden beeinflusst die Wachstumsbedingungen für die Pflanzen. Die Regelung des Boden-, Luft, Wärme- und Wasserhaushalts erfolgt in staunassen Böden mittels Entwässerungssystemen und Bewässerungen. Bei Entwässerungsanlagen wird ausschliesslich die Wiederherstellung bestehender Drainagen- und Vorflutsysteme in Fruchtfolgeflächen und landwirtschaftlichen Vorrangflächen unterstützt Die Aufwertung und Qualitätssicherung von Fruchtfolgeflächen wie z.B. das Aufbringen von Humus oder weiterer Bodenverbesserungsmethoden gehören ebenfalls zu dieser Massnahme.  

Letzte Änderung 28.06.2016

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