Monitoring und Review (High Level Political Forum)

Ein partizipativer und effizienter Monitoring- und Überprüfungsmechanismus der Agenda 2030 ist für den Erfolg der SDGs unabdingbar.

Damit die Fortschritte in der Umsetzung der SDGs gemessen werden können, braucht es einen effzienten Monitoring- und Überprüfungsmechanismus. Dieser soll in erster Linie die Beiträge der einzelnen Länder umfassen, aber auch jene von weiteren relevanten Akteuren wie internationale Organisationen, NGOs und dem Privatsektor berücksichtigen.

Für die Beiträge der einzelnen Staaten zu Monitoring und Berichterstattung der Agenda 2030 sind folgende Rahmenbedingungen massgeblich:

  • Alle Staaten sollen so früh wie möglich ganzheitliche nationale Strategien zur Umsetzung der Agenda 2030 ausarbeiten;
  • Das High Level Political Forum on Sustainable Development (HLPF) fungiert als zentrales Gremium für den globalen Monitoring- und Überprüfungsmechanismus. Dieser Mechanismus wird in einem 4-Jahres-Zyklus geführt. Dabei trifft sich das HLPF jährlich unter dem UNO  Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) und alle vier Jahre unter der UNO-Generalversammlung als Treffen auf Ebene von Staats- und Regierungschefs.
  • Bis 2030 soll jedes Land regelmässig Bericht erstatten. Der erste Zyklus wird 2019 mit dem nächsten UNO-Gipfeltreffen enden. Im Zeitrahmen dieses ersten 4-Jahres-Zyklus sind die Mitgliedstaaten aufgefordert, die Umsetzung der Agenda 2030 auf nationaler Ebene und deren Integration in nationalen Strategien zu klären und dazu an die UNO Bericht zu erstatten.
     

Auf nationaler Ebene ist die interdepartmentale „Arbeitsgruppe Agenda 2030 national“ (AA2030) vom Bundesrat mit der Aufgabe betraut worden, einen ersten Schweizer Länderbericht als Input für das HLPF 2018 zu erarbeiten. Das BLW ist ein aktives Mitglied der AA2030, welche gemeinsam von DEZA und ARE geleitet wird.

Neben der globalen Ebene werden auch regionale Gremien sowie relevante bestehende zwischenstaatliche Foren zum Monitoring- und Überprüfungsmechanismus der Agenda 2030 beitragen. Beispielsweise hat sich die Schweiz dafür eingesetzt, dass das Welternährungskomitee (Committee on World Food Security, CFS) eine Rolle im Monitoring von SDG-Unterzielen im Bereich Nachhaltige Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und –qualität spielt.

Weiterführende Informationen

Letzte Änderung 15.03.2017

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Kontakt

Bundesamt für Landwirtschaft BLW

Fachbereich Internationales, Nachhaltige Entwicklung, Ernährungssysteme

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Tel.
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Laura Sommer

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