Brot und Getreide

Brotimporte nahmen stark zu

Bern, 28. August 2018: In den letzten 10 Jahren hat der Import von Waren des Zollkapitels 19 (Zubereitungen auf der Grundlage von Getreide, Mehl, Stärke oder Milch; Backwaren) um 28% (+170 Mio. CHF) zugenommen. Insgesamt wurden im Jahr 2017 über das Zollkapitel 19 Waren im Wert von 783 Mio. CHF importiert.
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Mengenmässig sind dies gesamthaft 237'000 Tonnen Waren. Bei der Hälfte dieser Importmenge handelt es sich um importierte Backwaren (Tarifnr.1905, siehe Tabelle nebenan und auf Seite 2). Wertmässig ist der Anteil der Backwaren-Importe noch leicht grösser (58 Prozent). So wurden 2017 Backwaren-Produkte im Wert von 455 Mio. CHF in die Schweiz importiert. 10 Jahre zuvor betrug dieser Importwert 346 Mio. CHF. Damit hat der Backwarenimport in die Schweiz wertmässig seit 2007 um mehr als 30 Prozent zugenommen (+109 Mio. CHF (Tarifnr. 1905)). Mengenmässig hat der Backwaren-Import in den vergangen 10 Jahren sogar um 66 Prozent (+47'398 Tonnen) zugenommen.

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Der wertmässige Rückgang der Backwaren-importe im 2015 ist vom Wechselkurs beeinflusst, da die Importmenge von 2014 auf 2015 wiederum um 6 Prozent zunahm. Von 2016 auf 2017 ist mengenmässig eine Stabilisierung ersichtlich. Die Backwaren-Importmengen legten lediglich noch 0.4 Prozent zu (+428 Tonnen), wertmässig jedoch um +4 Prozent, was unter anderem auf die Aufwertung des Euros gegenüber dem Schweizer Franken zurückzuführen ist.

Woher stammen die importierten Backwaren?

Das wichtigste Herkunftsland für Backwaren-Importe war im Jahr 2017 Deutschland mit einem Anteil von 41 Prozent (2017: 160 Mio. CHF): Des Weiteren gehören Frankreich (14%), Österreich (13%) und Italien (13%) zu den wichtigsten Herkunftsländern für Backwaren.

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Fast 300% Wachstum bei Brotimporten

Innerhalb der Tarifnr. 1905 werden im 2017 die meisten Importe unter den Zolltarifnummern 1905.9083 (2017: 23.68 Tonnen) und 1905.9085 (2017: 28.58 Tonnen) getätigt. Diese beiden Positionen sind absolut massgebend für die Zunahme der Backwaren-Importe in den vergangenen 10 Jahren (1905.9083: +10’508 Tonnen, 1905.9085: +10’227 Tonnen). So wurden unter diesen Tarifnummern seit 2007 80 Prozent respektive 56 Prozent mehr Waren importiert.

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Relativ gesehen ist aber der Import von Brot und anderen gewöhnlichen Backwaren (Tarifnr. 1905.9039 (für den Einzelkauf bestimmte Produkte) am stärksten gewachsen. Noch vor 10 Jahren wurden gerade einmal 2’569 Tonnen Brot importiert. 10 Jahre später waren es 10'067 Tonnen, was einem Wachstum von 292% (+7498 Tonnen) entspricht, was wiederum einer Importwert-Zunahme von 19.14 Mio CHF entspricht (+307 Prozent). Des Weiteren haben auch Brot-Importe der Tarifnr. 1905.9029 (nicht für den Einzelverkauf bestimmte Brot usw.) in den letzten 10 Jahren um 74% (+ 2’840 Tonnen) zugenommen. Wichstigstes Herkunftsland für Brote der Tarifnr. 1905.9039 ist mit Abstand Österreich. So kamen im Jahr 2017 77 Prozent der importierten Brote für den Einzelverkauf aus Österreich.

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Letzte Änderung 30.10.2018

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