Brot und Getreide

Weizenimporte ausserhalb des Zollkontingents nehmen zu


Bern, 2. Februar 2017:
Von 2013 bis 2015 nahmen die Importe von Weizen zur menschlichen Ernährung ausserhalb des Zollkontingents (1001.9929) insgesamt um 22% zu. Absolut hat die Importmenge von Weizen für die Herstellung von Stärke am meisten zugenommen (+ 8600 Tonnen). Mindestens 55% der Ausbeute des mit einem Grenzschutz von Fr. 0.10/100kg importierten Weizens sind der Stärkeherstellung zuzuführen.
Grafik d

Relativ aber hat die Menge von Importen zum Normalansatz
(CHF 40/100kg) am meisten zugenommen. Im Jahre 2013 wurden
58 Tonnen Weizen importiert, zwei Jahre später waren es 630 Tonnen. Jedoch wurden im 2015 gerade mal 1% der Importe ausserhalb des Zollkontingents (AKZA-Importe Brotweizen) zum Normaltarif getätigt. 22% der AKZA-Importe waren aus den Zollfreizonen Genfs. Die restlichen 77% der AZKA-Importe unterlagen anderen Zollerleichterungen. Dieser Anteil nahm seit 2013 um 30% zu.

Die Weizenimporte zu technischen Zwecken (1001.9940) stiegen von
2013 bis 2015 von 800 Tonnen auf 11‘600 Tonnen an. Grösstenteils ist die Kornausbeute des zum Grenzschutz von 10% des Zollansatzes zu Futterzwecken importierten Weizens technischen Verwendungen zuzuführen.


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Letzte Änderung 28.03.2017

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