Fleisch

Sinkender Einkaufstourismus beim Fleisch

Bern, 8. August 2019: Schweizer Fleisch geniesst ein gutes Image in der Schweizer Wohnbevölkerung. Mit der Aufhebung der Anbindung des Frankens an den Euro im Jahr 2015 gewann allerdings der Einkaufstourismus im grenznahen Ausland an Bedeutung. Mittlerweile wird wieder ein rückläufiges Interesse an Auslandeinkäufen bei Fleisch beobachtet. Der sinkende Trend aus dem Vorjahr setzte sich auch im ersten Halbjahr 2019 fort.
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Im vergangenen Jahr wurde erstmals das Verhältnis des Schweizer Einkaufstourismus an den gesamten Einkäufen anhand des Konsumentenpanels von Nielsen ausgewertet (Marktbericht Fleisch August 2018). Gemäss dieser Analyse wurde im Jahr 2017 mit 3.7% der Höchstwert der Anteile der Fleischeinkäufe erreicht, welcher ein durchschnittlicher Haushalt im Ausland getätigt hat. Seither kaufen Schweizerinnen und Schweizer wieder vergleichsweise häufiger Fleisch im Inland ein. Im ersten Halbjahr 2019 wurden 3,1 % der Fleischeinkäufe im Ausland getätigt (vs. 3,4 % ggü. Vorjahr). Gleichzeitig ist der Wechselkurs gesunken. Im ersten Halbjahr 2018 kostete ein Euro 1.17 CHF, ein Jahr später 1.13 CHF. Dies hat sich in Form von tieferen Preisen für Einkaufstouristen bemerkbar gemacht.

Nachfolgend werden die Entwicklungen im Detail betrachtet. Erläuterungen zur Analysemethodik und zum Konsumentenpanel sind in der Box unten beschrieben.

Frischfleisch bleibt Leader


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Letzte Änderung 08.08.2019

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