Früchte und Gemüse

Äpfel: Hohe Preise entlang der Wertschöpfungskette

Bern, 22. Februar 2018: Der Aprilfrost hat zu erheblichen Einbussen bei der Apfelernte 2017 geführt. Zum Ende des Jahres 2017 führte dies zu hohen Preisen im Schweizer Gross- und Detailhandel.
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Ein Vergleich der Preise von Oktober bis Januar mit den Preisen der Vorjahre zeigt den Höhenflug bei den drei bedeutenden Apfelsorten Gala, Braeburn und Golden Delicious (siehe Grafik). Die seit 2015 vom BLW erhobenen effektiven Grosshandelspreise für Schweizer Äpfel zeigen von Oktober bis Dezember eine steigende Preisentwicklung auf. Sie verbleiben im Januar auf einem höheren Niveau als im Durchschnitt der zwei Vorjahre, nämlich +24 % (Braeburn), +14 % (Gala) und + 16 % (Golden).

Höhere Preise auch im Detailhandel

Die Schweizer Detailhandelspreise sind von Oktober bis Dezember ebenfalls angestiegen. Gala und Braeburn Äpfel verzeichnen auch im Januar noch steigende Preise auf 4.02 CHF/kg bzw. 4.11 CHF/kg, während der Preis von Golden etwas zurückgeht. Damit sind die Januarpreise im Detailhandel zwischen 7 % (Golden) und 21 % (Braeburn) höher als im Durchschnitt der beiden Vorjahre.

Ein Vergleich mit den Monatspreisen früherer Jahre zeigt, dass bei den drei Apfelsorten sogar bis zum Jahr 2010/11 zurück keine so hohen Detailhandelspreise beobachtet wurden wie von Oktober 2017 bis Januar 2018. Somit hat der aussergewöhnlich hohe Ernteverlust zu bemerkbaren Preisanstiegen bis hin zum Konsumenten geführt.


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Letzte Änderung 22.02.2018

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