Früchte und Gemüse

Die Schweiz trinkt immer weniger, aber teureren Saft

Bern, 12. Juli 2019: In den letzten zehn Jahren ist die Nachfrage nach Frucht- und Gemüsegetränken im Schweizer Detailhandel von 172 Mio. Liter (2009) um 18 % auf 142 Mio. Liter (2018) zurückgegangen. Die Detailhandelsumsätze stiegen hingegen leicht von 373 Mio. CHF auf 388 Mio. CHF an. Ein wesentlicher Grund für die gegenläufige Entwicklung ist, dass insbesondere die eher kostengünstigen Standardgetränke wie Orangen-, Apfel- oder Mulitvitaminsaft weniger nachgefragt wurden, wohingegen zunehmend höherpreisige Spezialgetränke wie Kokosnuss gekauft wurden.
MBFG_FS_1_d

In der vorliegenden Analyse wurden Detailhandels- und Konsumpaneldaten von Nielsen der Jahre 2009 bis 2018 betrachtet. Über die gesamte Periode waren die meistgekauften Sorten Blondorange, Apfel und Multifrucht. Diese drei Sorten machten 2018 einen Anteil von 70 % am gesamten Fruchtgetränkemarkt aus. Seit 2009 verlieren diese jedoch laufend an Bedeutung, dies insbesondere zugunsten von Kokos- und Blutorangensäften und der «anderen Sorten». Von ihnen verzeichneten Multifruchtgetränke einen stagnierenden Absatz, und Apfel- und Blondorangengetränke einen deutlichen Absatzrückgang. Der Schweizer Absatz von Blondorangensaft folgt damit dem internationalen Trend (Citrus Industry News/Markestrat). Eine Ausnahme innerhalb der Apfelgetränke sind Apfelschorlen, die im Zehnjahresvergleich einen positiven Nachfrage- und Umsatztrend verzeichneten.


Weiterführende Informationen

Letzte Änderung 21.08.2019

Zum Seitenanfang

Kontakt

Bundesamt für Landwirtschaft BLW Schwarzenburgstrasse 165
3003 Bern
Schweiz
Tel
+41 58 462 25 11
Fax
+41 58 462 26 34

E-Mail

Kontaktinformationen drucken

Karte

Bundesamt für Landwirtschaft BLW

Schwarzenbrugstrasse 165
3003 Bern

map of Schwarzenbrugstrasse 165<br>
		3003 Bern

Auf Karte anzeigen

Kontaktinformationen drucken

https://www.blw.admin.ch/content/blw/de/home/markt/marktbeobachtung/fruechte-und-gemuese.html