Ölsaaten

Steigende Rückerstattungen und sinkende Zolleinnahmen bei Speiseölen und –fetten

Bern, 11. Juli 2017: Jährlich werden unter dem Zolltarifkapitel 15 rund 120‘000 Tonnen Speiseöle und ‑fette in die Schweiz eingeführt. Die Importe aus den ärmsten Entwicklungsländern (LDC) sind von 12‘000 Tonnen im Jahre 2006 auf 42‘000 Tonnen im 2016 angestiegen. Mit einem Anteil von 50% führte Sonnenblumenöl vor Palmöl (15%) sowie Erdnuss- sowie Kokosöl (je 12.5%) 2016 die Rangfolge der aus LDC importierten Öle an. Insgesamt sind aber die Importe in der Periode 2016 leicht rückläufig.
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Steigende Rückerstattungen

Dem gegenüber stehen steigende Exportmengen. Von unter 20‘000 Tonnen im Jahre 2006 stiegen die Ausfuhren bis 2016 auf rund 30‘000 Tonnen an. Betrugen die ausgeführten tierischen Fette bis 2014 jährlich einige hundert Tonnen, verdoppelten sie sich von 2015 auf 2016 von 1000 Tonnen auf 2000 Tonnen.

Sinkende Zolleinnahmen

Weil seit 2007 Speiseöle zollfrei aus LDC eingeführt werden können und deren Anteil an den Gesamtimporten steigt, sanken die Zolleinnahmen von 100 Mio. Fr. im Jahre 2006 auf 47.5 Mio. Fr. im Jahre 2016. Basierend auf dem in Artikel 5 der Verordnung des EFD über den Veredelungsverkehr (SR 631.016) festgelegten, unveränderten Rückerstattungssatz stiegen die Rückerstattungen von 30 Mio. Fr. auf 45.2 Mio. Fr. im Jahre 2016 an. Setzen sich die Trends fort, übersteigen die Rückerstattungen die Zolleinnahmen in Kürze.

 


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Letzte Änderung 01.03.2018

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