Schutzgebiete

Für besonders gefährliche Schadorganismen, die nicht bereits als Quarantäneorganismen geregelt sind, können unter definierten Voraussetzungen befallsfreie Gebiete als Schutzgebiete ausgeschieden werden.

Schweiz

In der Schweiz existiert aktuell nur ein Schutzgebiet: Der ganze Kanton Wallis gilt als Schutzgebiet für den Feuerbrand (Erwinia amylovora).

Pflanzen, frische Pflanzenteile (ausser Samen und Früchte) und lebender Blütenstaub zur Bestäubung von Amelanchier (Felsenbirnen), Chaenomeles (Zierquitten), Crataegus (Weissdorn), Cydonia (Quitte), Eriobotrya (Wollmispeln), Malus (Apfel), Mespilus (Mispel), Pyracantha (Feuerdorn), Pyrus (Birne) und Sorbus (Mehlbeeren) dürfen nur mit einem Schutzgebiet-Pflanzenpass ins Wallis überführt werden und im Wallis abgegeben werden. Dies gilt auch für Privatpersonen.

EU

In der EU existieren Schutzgebiete für verschiedene Schadorganismen. Wer in diese Schutzgebiete Pflanzenmaterial exportieren möchte, muss beachten, dass für bestimmte Waren höhere Anforderungen erfüllt sein müssen und ein Schutzgebiet-Pflanzenpass vorgeschrieben ist (dies gilt auch für Privatpersonen).  

Weiterführende Informationen

Letzte Änderung 03.01.2020

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Kontakt

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Schwarzenburgstrasse 165
3003 Bern
Tel.
+41 58 462 25 50
Fax
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