Nicht-EU-Länder

Aus dem Ausland mitgebrachte Pflanzen und Pflanzenteile können durch gefährliche Pflanzenkrankheiten und Schädlinge befallen sein. Für die Einfuhr pflanzlicher Waren aus Nicht-EU-Ländern gelten darum seit dem 1. Januar 2020 gleich wie in der EU neue gesetzliche Einschränkungen.

Das Mitbringen in die Schweiz von Pflanzen, Früchten, Gemüse, Schnittblumen, Samen und anderen frischen Pflanzenteilen, Erde sowie bestimmten Hölzern ist aus Nicht-EU-Ländern, den Kanarischen Inseln, Ceuta, Melilla und den französischen Überseegebieten verboten.

Nach einer Kontrolle am Zoll («Waren anzumelden») durch den Eidgenössischen Pflanzenschutzdienst EPSD kann die Einfuhr von Pflanzenmaterial erlaubt werden, vorausgesetzt dieses ist von einem Pflanzengesundheitszeugnis des Ursprungslands begleitet. Hochrisikoware (Kartoffeln, Erde, Citrusblätter etc.) bleibt in jedem Fall verboten.

Ausnahmen:
Die Früchte Ananas, Kokosnüsse, Durians, Bananen und Datteln dürfen als einzige weiterhin ohne Pflanzengesundheitszeugnis und Kontrolle aus allen Ländern in die Schweiz und die EU mitgenommen werden.

Weiterführende Informationen

Letzte Änderung 06.01.2020

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