Allgemeine Informationen

Als Pflanzenschutzmittel gelten alle Produkte, die zum Schutz der Kulturen vor Pflanzenschädlingen eingesetzt werden. Je nach Verwendungszweck unterscheidet man hauptsächlich zwischen Herbiziden zur Bekämpfung der Konkurrenz durch Unkräuter, Insektiziden zur Bekämpfung von Schädlingen und Fungiziden zur Bekämpfung von Krankheiten.

Pflanzenschutzmittel bieten den Kulturen erwiesenermassen Schutz. Sie sind aber biologisch aktive Stoffe, die neben den gewünschten Schutzwirkungen auch Nebenwirkungen auf «Nichtziel-Organismen» (z. B. Bienen) und die Umwelt (z. B. Boden, Wasser) haben können. Nutzen und Risiken sind in den nachfolgenden Artikeln beschrieben.

Zu den Pflanzenschutzmitteln gehören natürliche und synthetische Wirkstoffe, aber auch Organismen wie räuberische Insekten oder pilzliche Antagonisten. Wirkstoffe und Organismen, die als Pflanzenschutzmittel genehmigt sind, stehen in Anhang 1 der Pflanzenschutzmittelverordnung. Pflanzenschutzmittel, die im Biolandbau zugelassen sind, werden in Anhang 1 der Verordnung des WBF über die biologische Landwirtschaft aufgeführt. Mittel, die gegen andere Schädlinge als Pflanzenschädlinge eingesetzt werden, gehören zur Gruppe der Biozide.

Letzte Änderung 04.09.2017

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