Nachhaltige Anwendung und Risikoreduktion

Die nachhaltige Anwendung von Pflanzenschutzmitteln beruht auf dem Prinzip des integrierten Pflanzenschutzes.

Es gilt der Grundsatz, dass chemische Bekämpfungsmassnahmen nur dann zum Einsatz kommen, wenn mit präventiven und nicht chemischen Massnahmen kein ausreichender Schutz der Kulturen vor Schadorganismen gewährleistet werden kann. Hierbei haben die nicht chemischen Massnahmen Vorrang, sofern solche verfügbar, wirksam und wirtschaftlich tragbar sind.

Ist ein Pflanzenschutzmittel-Einsatz notwendig, können Massnahmen zur Eindämmung der Risiken getroffen werden. Ziel ist es, die Nebenwirkungen für Mensch und Umwelt so weit wie möglich zu reduzieren. So werden Massnahmen getroffen zum Schutz von Konsumentinnen und Konsumenten, Verwenderinnen und Verwendern sowie von Oberflächengewässern, Biotopen und dem Grundwasser.

Letzte Änderung 11.06.2018

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