AP 2011

Weiterentwicklung der Agrarpolitik

Damit die Landwirtschaft auch in Zukunft die in der Verfassung definierten gemeinwirtschaftlichen Leistungen erbringen kann, muss sie ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern.

Mit der Agrarpolitik 2011 sollen die agrarpolitischen Rahmenbedingungen so weiterentwickelt werden, dass in der Landwirtschaft und den vor- und nachgelagerten Stufen die vorhandenen Potenziale zur Kostensenkung sowie zur Verbesserung der Marktleistung und der Ökologie genutzt werden. Die Anpassungen sollen nur so schnell vorangehen, dass die Entwicklung sozialverträglich bleibt.

Das Kernelement der AP 2011 ist die starke Reduktion der heute zur Preisstützung eingesetzten Mittel und deren Umlagerung in produktunabhängige Direktzahlungen. Die Exportsubventionen werden vollständig abgeschafft und die Mittel zur internen Marktstützung mehr als halbiert. Zudem werden die Zölle für Futtermittel gesenkt. In den Jahren 2008 bis 2011 sollen gesamthaft 13 499 Millionen Franken für die Landwirtschaft eingesetzt werden. Im Boden- und Pachtrecht sollen strukturerhaltende Bestimmungen gelockert bzw. aufgehoben und damit der unternehmerische Spielraum der Landwirte erhöht werden.

Weiterführende Informationen

Letzte Änderung 30.06.2016

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