Medienmitteilungen
Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) informiert regelmässig und transparent. Hier finden Sie unsere Medienmitteilungen des aktuellen und des vergangenen Jahres. Die Medienmitteilungen des BLW werden über den News Service Bund verbreitet und können auf dem Portal abonniert werden - wie auch alle anderen Mitteilungen der Bundesverwaltung.

Aktuellste Mitteilungen
Umstellung für Agate-Benutzende bis Ende 2026: AGOV ersetzt CH-LOGIN
Agate ist der Online-Schalter für die Landwirtschaft des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW). Dessen Login wird nun benutzerfreundlicher und sicherer. Das bisherige CH-LOGIN wird durch das Behörden-Login AGOV Ende 2026 ersetzt. Mit AGOV müssen sich Nutzerinnen und Nutzer kein Passwort mehr merken und können sich einfacher anmelden – ein Umstieg auf das neue Login ist bereits heute möglich. AGOV ist seit Ende 2024 das neue, schweizweit einheitliche Login für digitale Dienstleistungen von Bund, Kantonen und Gemeinden.
Sparmassnahmen: Agroscope fokussiert sein Forschungsportfolio
Aufgrund verschiedener von Parlament und Bundesrat beschlossener Sparmassnahmen weist das ordentliche Budget von Agroscope ein strukturelles Defizit von rund 10 Mio. Franken auf. Dies macht eine thematische Fokussierung des Forschungsportfolios notwendig und führt zu einem Abbau von 58 Vollzeitstellen. Auch mit dieser Fokussierung wird Agroscope langfristig eine kompetitive und kompetente Forschungsinstitution für die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft bleiben. Die vom Bundesrat im Mai 2020 beschlossene Standortstrategie von Agroscope wird weiter umgesetzt.
Schweiz und Japan stärken ihre Vereinbarung zu den Bio-Produkten
Gestützt auf ihre langjährige Handelspartnerschaft haben Japan und die Schweiz am 9. Juni 2026 die Äquivalenz ihrer jeweiligen Standards für die biologische Produktion bestätigt. Gleichzeitig wurde der Anwendungsbereich in Bezug auf die Herkunft biologischer Zutaten für Japan erweitert. Durch die Aktualisierung der Vereinbarung wird der Handel mit Bio-Produkten zwischen den beiden Ländern gestärkt und vereinfacht.
PFAS: Rechtsgrundlage für wirtschaftliche Härtefälle in der Landwirtschaft
Der Bundesrat hat am 27. Mai 2026 eine Aussprache zum Umgang mit wirtschaftlichen Härtefällen in der Landwirtschaft infolge von PFAS-Belastungen geführt. Er hat entschieden, hierzu bis März 2027 einen Entwurf für ein zeitlich begrenztes Spezialgesetz in die Vernehmlassung zu geben. Mit dieser Rechtsgrundlage sollen Landwirtschaftsbetriebe, die wegen PFAS-Belastungen der Umwelt erhebliche finanzielle Einbussen erleiden, in Härtefällen finanziell unterstützt werden können.
PFAS: Konsumierende schützen und belasteten Betrieben eine Produktionsumstellung ermöglichen
Wegen hohen PFAS-Belastungen können manche landwirtschaftliche Betriebe die geltenden PFAS-Höchstwerte für Lebensmittel nicht einhalten. Dadurch dürfen sie ihre Produkte nicht vermarkten, was sie vor wirtschaftliche Herausforderungen stellt. Als abfedernde Massnahme hat der Bundesrat am 27. Mai 2026 die Umsetzung der Motion 25.3421 in die Vernehmlassung geschickt: PFAS-belastete Betriebe sollen mehr Zeit für eine Produktionsumstellung erhalten und weiterhin ein wirtschaftliches Auskommen erzielen können. Gleichzeitig hat der Bundesrat beschlossen, PFAS-belastete Betriebe in Härtefällen finanziell zu unterstützen. Parallel dazu hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) eine Weisung erlassen, um den einheitlichen Vollzug der PFAS-Höchstgehalte durch die Kantone sicherzustellen.
Handelsabkommen: Bundesrat will Landwirtschaft gezielt unterstützen
Der Bundesrat will die Landwirtschaft bei der Anpassung an neue Marktbedingungen im Zuge der Diversifizierung des Schweizer Aussenhandels unterstützen. Er hat deshalb am 20. Mai 2026 Begleitmassnahmen beschlossen. Im Zentrum steht ein zeitlich begrenztes Zusatzangebot für Investitionskredite. Die zusätzlichen Mittel sollen ab dem Budget 2028 eingestellt werden.
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