Schweizer Multi-Stakeholder-Dialoge über die Ernährungssysteme sind abgeschlossen

Bern, 08.07.2021 - Im September 2021 findet in New York der UNO-Ernährungssystemgipfel statt. Als Vorbereitung auf diesen Gipfel, der Teil der Aktionsdekade zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist, hat die Schweiz einen virtuellen Dialog durchgeführt, um zur Ausarbeitung von Handlungspisten hin zu nachhaltigen Ernährungssystemen bis 2030 beizutragen. Der Dialog fand zwischen März und Juni 2021 auf nationaler und lokaler Ebene statt und brachte Akteurinnen und Akteure aus der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft zusammen. Die Teilnehmenden identifizierten mögliche Massnahmen zugunsten einer Transformation hin zu einem nachhaltigen Schweizer Ernährungssystem.

Die Schweiz hat einen virtuellen Dialog über Ernährungssysteme durchgeführt, der in drei Etappen zwischen März und Juni 2021 stattfand. Der Austausch stand unter dem Leitsatz Von Herausforderungen zu Engagements und hatte zum Ziel, die Transformation hin zu nachhaltigen Ernährungssystemen bis 2030 voranzutreiben. Der Dialog wurde am 23. März mit einer nationalen Veranstaltung eröffnet, die vom BLW und vom EDA organisiert wurde und an der mehr als 130 Vertreterinnen und Vertreter des Schweizer Landwirtschafts- und Ernährungssektors teilnahmen. Die zweite Etappe des Dialogs fand auf lokaler Ebene in Form von drei Städtedialogen statt, die von den Städten Genf und Lausanne am 6. Mai, Bellinzona am 18. Mai sowie Zürich und Basel am 20. Mai in Zusammenarbeit mit Helvetas Swiss Intercooperation durchgeführt wurden. Die dritte und letzte Etappe fand am 8. Juni mit über 110 Teilnehmenden auf nationaler Ebene statt. Der Dialog ist Teil der Vorbereitungen für den Ernährungssystemgipfel, der im September 2021 stattfinden wird und vom UNO-Generalsekretär António Guterres einberufen worden ist.

Das Schweizer Ernährungssystem transformieren

An den insgesamt fünf Veranstaltungen diskutierten die Teilnehmenden in Gruppen konkrete Massnahmen zugunsten einer Transformation hin zu einem nachhaltigen Schweizer Ernährungssystem. Die Diskussion basierte dabei auf den folgenden acht Themen:

• Nachhaltige Ernährungsumgebung
• Nachhaltige Lebensmittelnachfrage und nachhaltige Ernährung
• Nachhaltige Produktion
• Klimaschutz
• Anpassung an Umweltveränderungen, Resilienz und Ernährungssicherheit
• Lebensmittelverschwendung (vermeidbare Abfälle und Verluste)
• Sozioökonomische Dimension der Land- und Ernährungswirtschaft
• Unternehmertum, Innovation, Wissenschaft und Technologie

Diese thematischen Inhalte des Dialogs waren basierend auf den fünf Handlungspisten des UNO-Ernährungssystemgipfels 2021 sowie auf dem in der Strategie für Nachhaltige Entwicklung 2030 der Schweiz (SNE 2030) verankerten Ansatz betreffend die Transformation hin zu nachhaltigen Ernährungssystemen festgelegt worden. Auch die DEZA organisierte Dialoge zu diesen Themenbereichen, an denen über 300 Partnerinnen und Partner, hauptsächlich aus Afrika, Asien und Lateinamerika, teilnahmen.

Für jede der drei Etappen des nationalen Dialogs wurden Veranstaltungsberichte erstellt, die auf der Website summitdialogues.org und auf der BLW-Website abrufbar sind. Die Informationen zu den DEZA-Dialogen sind ebenfalls auf summitdialogues.org sowie auf der Website des Agriculture and Food Security Network der DEZA zu finden.

Hinweis an die Medienredaktionen: Die Organisatoren der nationalen und lokalen Dialoge führen heute um 9.30 Uhr die Ergebnisse der Diskussionen weiter aus und stehen für Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Den Link zum Mediengespräch finden Sie in der Linkliste.


Adresse für Rückfragen

Bundesamt für Landwirtschaft BLW: Florie Marion, Fachbereich Kommunikation und Sprachdienste, Tel. +41 58 461 14 41, Jonathan Fisch, Fachbereich Kommunikation und Sprachdienste, Tel. + 41 58 483 92 78.



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