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Veröffentlicht am 8. Oktober 2026

Burnout- und Suizidprävention in der Landwirtschaft

Bäuerinnen und Bauern in der Schweiz haben ein grösseres Burnout- und Suizidrisiko als der Rest der Gesellschaft. Psychische Belastungen, Erschöpfung und Burnout können wichtige Risikofaktoren für Krisen und suizidale Gedanken sein. Daher ist die Förderung der psychischen Gesundheit ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Landwirtschaft.

Eine Person steht mit dem Rücken zur Kamera in einem Weizenfeld, die Stimmung ist düster.

Grösseres Burnout- und Suizidrisiko

Landwirtinnen und Landwirte sind besonderen psychischen Belastungen ausgesetzt. Rund zwölf Prozent weisen aufgrund ihres Arbeitsalltags ein erhöhtes Burnout-Risiko auf. Damit liegt das Risiko deutlich über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt von rund sechs Prozent.

Um die psychische Gesundheit in der Landwirtschaft zu stärken, wurde das Projekt «Burnoutprävention in der Landwirtschaft 2.0» lanciert. Das schweizweite Beratungsnetzwerk verfolgt das Ziel, die Burnout- und Suizidprävention in der Landwirtschaft auszubauen. Bestehende Unterstützungsangebote wie das bäuerliche Sorgentelefon oder die schweizweite Vermittlungsplattform des Schweizerischen Bäuerinnen und Landfrauenverbands SBLV sollen sichtbarer gemacht werden. Ergänzend wird die psychologische Unterstützung auf den Betrieben durch speziell geschulte Peers gestärkt.

Reden hilft

Um Suizide und Burnout kursieren noch immer viele Unwahrheiten. Manche glauben, darüber zu sprechen, mache alles nur schlimmer. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Das offene Gespräch über psychische Belastungen, Erschöpfung, Burnout oder Suizidgedanken ist ein wirksames Mittel der Prävention und kann Betroffenen helfen, rechtzeitig Unterstützung zu erhalten.

Wir haben untenstehend eine Liste mit Hilfsangeboten für Bäuerinnen, Bauern und ihre Angehörigen sowie alle anderen in der Landwirtschaft tätigen Menschen in schwierigen Situationen zusammengestellt.

Weiterführende Informationen