Das BLW handelt jetzt für morgen
Wir setzen uns dafür ein, dass Bäuerinnen und Bauern nachhaltig und auf den Markt ausgerichtet produzieren. Eine multifunktionale, wertschöpfende Land- und Ernährungswirtschaft ist wichtig. Im Fokus des BLW steht zudem die Ernährungssicherheit für die Schweizer Bevölkerung.

News
Unsere Schwerpunkte

Agrarpolitik 2030+
Die Erarbeitung der nächsten Agrarpolitik wurde aufgegleist. Basierend auf einem Auftrag des Parlaments schafft das BLW die Grundlagen für die nächste Agrarpolitik bis 2030 (AP30+).

Direktzahlungen
Der Bund fördert die gemeinwirtschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft mit Direktzahlungen.

Einfuhr
Für die Einfuhr von Agrarprodukten sind teilweise Bewilligungen erforderlich und Zollvorschriften einzuhalten. Anhand der Zolltarifnummer kann die Bewilligungsstelle eruiert und mögliche Zollkontingente für die Einfuhr eingesehen werden.

Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit bedeutet, die Bedürfnisse der Gegenwart zu befriedigen, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen einzuschränken. Dabei werden ökologische, soziale und ökonomische Ziele gleichermassen verfolgt.

Biodiversitätsbeiträge
Der Bund zahlt Beiträge für eine angepasste Nutzung der Flächen und fördert und erhält damit einheimische Arten und ihre Lebensräume in der Landwirtschaft.

Tierische Produkte
Tierische Produkte sind für die Schweizer Landwirtschaft sehr wichtig, sie generieren mehr als die Hälfte des landwirtschaftlichen Produktionswerts.
Medienmitteilungen
PFAS: Rechtsgrundlage für wirtschaftliche Härtefälle in der Landwirtschaft
Der Bundesrat hat am 27. Mai 2026 eine Aussprache zum Umgang mit wirtschaftlichen Härtefällen in der Landwirtschaft infolge von PFAS-Belastungen geführt. Er hat entschieden, hierzu bis März 2027 einen Entwurf für ein zeitlich begrenztes Spezialgesetz in die Vernehmlassung zu geben. Mit dieser Rechtsgrundlage sollen Landwirtschaftsbetriebe, die wegen PFAS-Belastungen der Umwelt erhebliche finanzielle Einbussen erleiden, in Härtefällen finanziell unterstützt werden können.
PFAS: Konsumierende schützen und belasteten Betrieben eine Produktionsumstellung ermöglichen
Wegen hohen PFAS-Belastungen können manche landwirtschaftliche Betriebe die geltenden PFAS-Höchstwerte für Lebensmittel nicht einhalten. Dadurch dürfen sie ihre Produkte nicht vermarkten, was sie vor wirtschaftliche Herausforderungen stellt. Als abfedernde Massnahme hat der Bundesrat am 27. Mai 2026 die Umsetzung der Motion 25.3421 in die Vernehmlassung geschickt: PFAS-belastete Betriebe sollen mehr Zeit für eine Produktionsumstellung erhalten und weiterhin ein wirtschaftliches Auskommen erzielen können. Gleichzeitig hat der Bundesrat beschlossen, PFAS-belastete Betriebe in Härtefällen finanziell zu unterstützen. Parallel dazu hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) eine Weisung erlassen, um den einheitlichen Vollzug der PFAS-Höchstgehalte durch die Kantone sicherzustellen.
Handelsabkommen: Bundesrat will Landwirtschaft gezielt unterstützen
Der Bundesrat will die Landwirtschaft bei der Anpassung an neue Marktbedingungen im Zuge der Diversifizierung des Schweizer Aussenhandels unterstützen. Er hat deshalb am 20. Mai 2026 Begleitmassnahmen beschlossen. Im Zentrum steht ein zeitlich begrenztes Zusatzangebot für Investitionskredite. Die zusätzlichen Mittel sollen ab dem Budget 2028 eingestellt werden.
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Schwarzenburgstrasse 165
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