Anmeldung Kontrolle

Übersicht und Ablauf

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Anmeldung (= Basis für die Planung und Koordination der Kontrollen durch den Kanton)

  • Wofür:
    a.  ÖLN, inkl. gewünschte ÖLN-Kontrollstelle*;
    b.  Biodiversitätsbeiträge;
    c.  Produktionssystembeiträge;
    d.  Ressourceneffizienzbeiträge.
  • Wann:
    bis spätestens am 31. August vor dem Beitragsjahr
  • Wo:
    bei der vom Wohnsitzkanton oder, bei juristischen Personen, bei der vom Sitzkanton bezeichneten Behörde

*    Bei der Anmeldung (DZV Art. 97) teilt der Bewirtschafter oder die Bewirtschafterin dem Kanton mit, welche Kontrollstelle er für die ÖLN-Kontrolle auf seinem Betrieb wünscht. Zur Auswahl stehen alle Kontrollstellen, die mit dem zuständigen Kanton einen Zusammenarbeitsvertrag für ÖLN-Kontrollen abgeschlossen haben (nähere Auskünfte sind beim zuständigen Kanton erhältlich).  

Kontrollplanung

Die Anmeldungen und die rechtlichen Vorgaben über die Abstände zwischen den Kontrollen bilden die Basis für die Kontrollplanung durch den Kanton. Nach Abschluss der Planung teilt er jeder Kontrollstelle mit, auf welchen Betrieben im Beitragsjahr eine ÖLN- und allenfalls weitere Kontrollen durchzuführen sind. 

Kontrolle

Bei Kontrollen hat der Bewirtschafter/die Bewirtschafterin, die ein Gesuch für bestimmte Direktzahlungsarten einreichen, nachzuweisen, dass er/sie die Anforderungen der betreffenden Direktzahlungsarten, einschliesslich jene des ÖLN, auf dem gesamten Betrieb erfüllt beziehungsweise erfüllt haben (DZV Art. 101).

Tierschutzkontrollen im Rahmen des ÖLN sind nach den Bestimmungen der Tierschutzgesetzgebung durchzuführen (DZV Art. 102 Abs. 2).

Bei der Betriebskontrolle festgestellte Mängel oder falsche Angaben muss die Kontrollperson dem Bewirtschafter oder der Bewirtschafterin unverzüglich mitteilen. Ist der Bewirtschafter oder die Bewirtschafterin mit der Beurteilung nicht einverstanden, so kann er oder sie innerhalb von drei Werktagen nach der Kontrolle bei der zuständigen kantonalen Vollzugsbehörde schriftlich eine Zweitbeurteilung verlangen. Die zuständige kantonale Vollzugsbehörde legt die Einzelheiten betreffend die Zweitbeurteilung fest (DZV Art 103). Sie kann eine Zweitkontrolle auch ablehnen, unter anderem, wenn der Bewirtschafter/die Bewirtschafterin die Möglichkeit hatte, den Mangel zwischenzeitlich zu beheben (z.B. Mängel bei der Einstreue).

 

Weiterführende Informationen

Letzte Änderung 22.02.2018

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