Hangbeitrag

Um den Waldeinwuchs von Flächen in Hanglagen zu verhindern, müssen diese regelmässig landwirtschaftlich genutzt werden. Auf Dauerwiesen wird eine Mähnutzung verlangt. Für Dauerweiden, Rebflächen sowie Hecken, Feld- und Ufergehölz werden keine Hangbeiträge ausgerichtet.

Mit Blick auf den Vollzugsaufwand (Flächenabgrenzung, Abrechnung) werden Teilflächen von weniger als 1 Are nicht einbezogen. Ebenso werden wie bisher Gesamtflächen von weniger als 50 Aren pro Betrieb nicht für die Ausrichtung von Beiträgen berücksichtigt.

Für die Vermessung gelten die Bestimmungen von Swisstopo. Massgebend für die Parzellengrösse ist somit die horizontale Vermessung. Entsprechend der Hangneigung resultiert eine etwas grössere Bewirtschaftungsfläche und damit ein leicht höherer Aufwand. Dies wurde bei der Festlegung der Beiträge berücksichtigt.

Ab 2017 wird zu den bestehenden Hangneigungsstufen eine dritte Stufe mit über 50% Neigung eingeführt. Sehr steile Flächen unterhalb der Waldgrenze sind am stärksten durch Waldeinwuchs gefährdet und verursachen einen entsprechend höheren Aufwand. Die neue Hangstufe erlaubt es, diese besonders bedrohten Flächen besser zu unterstützen und zu schützen. Der Hangbeitrag soll ab 2017 auch in der Talzone ausbezahlt werden. Die Erschwernisse in der Talzone sind mit denjenigen im Berg- und Hügelgebiet vergleichbar, weshalb sich eine analoge Unterstützung bzw. Förderung rechtfertigt.

Der Hangbeitrag beträgt pro Hektare und Jahr:
a. für Hanglagen mit 18-35 % Neigung 410 Fr.
b. für Hanglagen mit mehr als 35 % Neigung 700 Fr.
Ab 2017 beträgt der Hangbeitrag pro Hektare und Jahr:
a. für Hanglagen mit 18-35 % Neigung 410 Fr.
b. für Hanglagen mit mehr als 35-50 % Neigung 700 Fr.
c. für Hanglagen mit mehr als 50 % Neigung   1 000 Fr. 

Letzte Änderung 04.05.2016

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