Offenhaltungsbeitrag

Der Offenhaltungsbeitrag ist nach Zone abgestuft, um die Bewirtschaftungsnachteile in den höheren Zonen angemessen zu berücksichtigen. Als Bewirtschaftungsnachteile gelten insbesondere die klimatisch bedingte kürzere Vegetationszeit, die Verkehrslage und die Erschliessung (vom nächstgelegenen Dorf bzw. Zentrum) sowie die Oberflächengestaltung. Weil in der Talzone die Offenhaltung ohne Beiträge gewährleistet ist, wird dort kein Offenhaltungsbeitrag bezahlt. Grundsätzlich sind dieselben Flächen/Kulturen beitragsberechtigt, welche bisher zu Flächenbeiträgen berechtigten (vgl. Merkblatt Nr. 6; Flächenkatalog). Der Waldeinwuchs muss mit geeigneten Massnahmen (Reinigungsschnitte, Entfernung der eingewachsenen Sträucher und Bäume, Einzelstockbekämpfung der Problempflanzen etc.) verhindert werden. 

Der Offenhaltungsbeitrag beträgt pro Hektare und Jahr:
a. in der Hügelzone 100 Fr.
b. in der Bergzone I 230 Fr.
c. in der Bergzone II  320 Fr. 
d. in der Bergzone III  380 Fr. 
e. in der Bergzone IV  390 Fr. 

Letzte Änderung 04.05.2016

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