Eier

Rekord: Die Schweiz konsumiert über 1.5 Milliarden Eier

Bern, 27. März 2018: Der Fachbereich Marktanalysen des Bundesamts für Landwirtschaft stellt die neusten Zahlen und Fakten zum Schweizer Eiermarkt 2017 in einem Dashboard und einer Infografik bereit. Hintergrundinformationen zur Infografik sind zudem in einem FAQ-Dokument aufbereitet. Zusätzlich werden die gesamten Datenreihen in einem strukturierten Excel digital zugänglich gemacht.
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Neuer Verbraucher-Rekord bei Eiern

Der Eier-Verbrauch in der Schweiz ist im 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 1% auf 1.51 Mia. Stück gestiegen. Er erreichte damit einen neuen Rekordwert. Der Anstieg des Eier-Konsums im Inland auf über 1.5 Mia. Stück erklärt sich einerseits mit der um 0.8% gewachsenen Wohnbevölkerung. Zum anderen stieg der Pro-Kopf-Konsum leicht um 0.2% auf rund 177 Eier an. In Deutschland liegt der Pro-Kopf-Konsum mit 235 Eiern im Vergleich zur Schweiz deutlich höher.

Wachsender Bio-Eier-Markt

Bio-Eier sind weiter sehr beliebt. Die Gesamtproduktion an Bio-Eiern stieg im Jahr 2017 um 12% auf einen Höchstwert von 158 Mio. Stück, was einem Marktanteil von 17.2% aller im Inland produzierten Eier entspricht. Im Detailhandel wurden 7.6% mehr Bio-Eier abgesetzt. Gleichzeitig stieg auch der Absatz von Freilandeiern im Detailhandel um 5.8% auf über 200 Mio. Stück. Mit einem Marktanteil von 58.2% haben Bodenhaltungseier (Schweiz & Import) im Detailhandel nach wie vor die grösste Bedeutung.

Wachsender Inlandanteil

Die Schweizer Eierproduzenten steigerten ihre Eierproduktion im 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 1.8% auf über 923 Mio. Eier. Seit 2013 bauten die Produzenten ihre Produktion um 111 Mio. Eier aus, was einem Plus von 13.7% in den letzten fünf Jahren entspricht. Damit konnte der Inlandmarktanteil auf 61.1% ausgebaut werden. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2006-2010 entspricht dies einer Steigerung des Marktanteils um 10%.

Absatz von Importeiern bricht ein

Der Absatz von Importeiern im Schweizer Detailhandel ist um 4.9% eingebrochen. Ein möglicher Grund für den starken Rückgang ist der Vertrauensverlust der Konsumentinnen und Konsumenten gegenüber Importeiern aufgrund des Fipronilskandals. Dieser betraf insbesondere die Eierproduktion in Norddeutschland und den Niederlanden und damit die beiden wichtigsten Herkunftsländer der Eierimporte in die Schweiz. 

Stabile Preissituation im Eiermarkt

Das steigende Inlandangebot gepaart mit einer erhöhten Nachfrage nach Schweizer Eiern führen insgesamt zu einer stabilen Marktsituation im Schweizer Eiermarkt. Damit blieben auch die Preise im Eier-Markt generell auf allen Stufen stabil.

Ausschöpfung Marktentlastung

Der Bund stellt jährlich 1.9 Mio. CHF für Marktentlastungsmassnahmen wie Aufschlags- oder Verbilligungsaktionen zur Verfügung. Im Jahr 2017 wurden diese Mittel im Gegensatz zu den Vorjahren von der Eierbranche vollständig ausgeschöpft.


Weiterführende Informationen

Letzte Änderung 24.07.2018

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