Eier

«Versteckte» Eierimporte erhöhen den Konsum

Bern, 30. Juli 2019: Schweizerinnen und Schweizer essen gerne Eier – zu Ostern hartgekocht, am 1.August-Brunch als Spiegelei und im Alltag in Form eines Kuchens. Im internationalen Vergleich weisen unsere Nachbarn aber deutlich höhere Pro-Kopf-Konsum-Werte auf als in der Schweiz. Dies hat einerseits mit den Konsumgewohnheiten zu tun. Allerdings tauchen im Netto-Importland Schweiz gewisse Eierimporte in der Konsum-Statistik nicht auf.

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Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz gemäss Eier-Konsum-Statistik knapp 181 Eier pro Kopf konsumiert (siehe dazu Infografik zum Schweizer Eiermarkt). Diese Kenngrösse stützt sich auf eine angebotsorientierte Kalkulation. Betrachtet wird die inländische Eierproduktion aus der sogenannten «Kükenstatistik» von Aviforum. Dabei wird die Eierproduktion anhand der geschlüpften Legeküken geschätzt. Zur Inlandproduktion werden die Importmengen von Eiern und Eiprodukten hinzuaddiert. Die importierten Mengen werden hierfür mittels klar definierter Faktoren von Kilogramm in Stückzahl umgerechnet. Im Anschluss werden die Eier-Exporte abgezogen. Daraus ergibt sich ein Aussenhandels-Saldo. Der aktive Veredelungsverkehr wird zusätzlich aus der Statistik herausgerechnet. Das Gesamtangebot an Eiern in der Schweiz entsteht damit als Summe des Aussenhandels-Saldos und der inländischen Produktion. Dieses Gesamtangebot steht den Konsumenten jährlich zur Verfügung.

Die Definition des Konsums ist massgebend


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Letzte Änderung 20.08.2019

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